<?xml 
version="1.0" encoding="utf-8"?><?xml-stylesheet title="XSL formatting" type="text/xsl" href="https://roemerstrassen.com/spip.php?page=backend.xslt" ?>
<rss version="2.0" 
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
>

<channel xml:lang="fr">
	<title>R&#246;merstra&#223;en.com</title>
	<link>https://roemerstrassen.com/</link>
	<description>Willkommen auf R&#246;merstra&#223;en.com, eine Website mit Informationen zur Identifizierung und Erhaltung r&#246;mischer Verkehrswege in Deutschland und Europa, mit einem besonderen Schwerpunkt auf das Bundesland Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.</description>
	<language>fr</language>
	<generator>SPIP - www.spip.net</generator>
	<atom:link href="https://roemerstrassen.com/spip.php?id_rubrique=1&amp;page=backend" rel="self" type="application/rss+xml" />




<item xml:lang="fr">
		<title>Das 'Verkehrsumfeld' zur R&#246;merzeit</title>
		<link>https://roemerstrassen.com/Das-Verkehrsumfeld-zur-Romerzeit</link>
		<guid isPermaLink="true">https://roemerstrassen.com/Das-Verkehrsumfeld-zur-Romerzeit</guid>
		<dc:date>2025-11-09T17:25:48Z</dc:date>
		<dc:format>text/html</dc:format>
		<dc:language>fr</dc:language>
		<dc:creator>AdminCzK</dc:creator>



		<description>
&lt;p&gt;Peter zum Kolk, Das 'Verkehrsumfeld' zur R&#246;merzeit, ver&#246;ffentlicht am 30/12/2011, URL. &lt;br class='autobr' /&gt; Zum besseren Verst&#228;ndnis des Verkehrs in der augusteischen Zeit einige Fakten : &lt;br class='autobr' /&gt;
Die Bev&#246;lkerung des Imperium Romanum wird in der Realenzyklop&#228;die (&#034;Kleiner Pauli&#034;) auf 50 bis 70 Millionen Menschen gesch&#228;tzt. &lt;br class='autobr' /&gt;
Nach den Punischen Kriegen und der Niederringung der Karthager besa&#223; Rom die Vorherrschaft im Mittelmeer, stolz nannte sie es &#8222;mare nostrum&#8220; &#8222;unser Meer&#034;&#034; ! Das hatte f&#252;r den Verkehr erhebliche (&#8230;)&lt;/p&gt;


-
&lt;a href="https://roemerstrassen.com/-Grundsatzliches-zu-Romerstrassen-" rel="directory"&gt;Grunds&#228;tzliches zu R&#246;merstra&#223;en&lt;/a&gt;


		</description>


 <content:encoded>&lt;div class='rss_chapo'&gt;&lt;p&gt;Peter zum Kolk, &lt;i&gt;Das 'Verkehrsumfeld' zur R&#246;merzeit&lt;/i&gt;, ver&#246;ffentlicht am 30/12/2011, &lt;a href=&#034;https://www.roemerstrassen.com/article9.html&#034; class=&#034;spip_out&#034; rel=&#034;external&#034;&gt;URL&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;Zum besseren Verst&#228;ndnis des Verkehrs in der augusteischen Zeit einige Fakten :&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Bev&#246;lkerung des Imperium Romanum wird in der Realenzyklop&#228;die (&#034;Kleiner Pauli&#034;) auf 50 bis 70 Millionen Menschen gesch&#228;tzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach den Punischen Kriegen und der Niederringung der Karthager besa&#223; Rom die Vorherrschaft im Mittelmeer, stolz nannte sie es &#8222;mare nostrum&#8220; &#8222;unser Meer&#034;&#034; ! Das hatte f&#252;r den Verkehr erhebliche Konsequenzen :&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Durch Gesetze war das Transportgewicht auf r&#246;mischen Stra&#223;en auf eine Drittel Tonne beschr&#228;nkt. Das diente der Lebensdauer der Stra&#223;en. Schwere Lasten verschiffte man &#252;ber die Meere und Wasserstra&#223;en m&#246;glichst nah am Bestimmungsort.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Frachtkosten waren zu Land etwa 10 bis 20 mal so teuer wie zu Wasser. Eine Tonne Weizen kostete von Capua nach Rom (150 km) mehr, als die gleiche Menge per Schiff von &#196;gypten aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Gro&#223;raumsegler 60 x 15 x 13 konnten innerhalb von einer Woche 1000 t von Alexandria nach Rom transportieren. Zum Vergleich : Bis 1820 konnten die Segelschiffe der Auswanderer von Europa nach Amerika nur 200 &#8211; 300 t transportieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;F&#252;r die Reisenden war der Seeweg zweifellos am bequemsten. Der gro&#223;e Nachteil dabei war, dass Schiffsreisen auf die f&#252;nf wettersicheren Monate im Jahr beschr&#228;nkt waren. &#8222;Das Herbstfasten war vorbei&#8220; - in der Apostelgeschichte beschreibt &lt;a href=&#034;http://www.bibel-online.net/text/luther_1912/apostelgeschichte/27/&#034; class=&#034;spip_out&#034; rel=&#034;external&#034;&gt;Lukas im 27. Kapitel&lt;/a&gt; eine Schiffsreise mit Paulus, die als korrekt und realistisch gilt. Die 276 Personen auf dem Schiff erleben 14 Tage Sturm, einen Schiffbruch und dadurch eine dreimonatige Verz&#246;gerung der Reise.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Stra&#223;en im r&#246;mischen Imperium wurden folgenderma&#223;en genutzt :&lt;br class='autobr' /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul class=&#034;spip&#034; role=&#034;list&#034;&gt;&lt;li&gt; f&#252;r das Milit&#228;r und staatliche Dienste (Staatspost, Boten, Agenten, cursus publicus&lt;/li&gt;&lt;li&gt; als Eilpost - cursus velox (80 km / Tag bis zu 300 km / Tag)&lt;/li&gt;&lt;li&gt; f&#252;r den Schwerlastverkehr mit Ochsengespannen - cursus clabularis&lt;/li&gt;&lt;li&gt; f&#252;r Privatreisen und Tourismus&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Reisen konnten nur mit kaiserlicher Genehmigung unternommen werden (&lt;i&gt;diploma, evectio&lt;/i&gt;).&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
		</content:encoded>


		

	</item>
<item xml:lang="fr">
		<title>Praktischer Nutzen der R&#246;merstra&#223;en</title>
		<link>https://roemerstrassen.com/Praktischer-Nutzen-der-Romerstrassen</link>
		<guid isPermaLink="true">https://roemerstrassen.com/Praktischer-Nutzen-der-Romerstrassen</guid>
		<dc:date>2025-11-09T17:24:24Z</dc:date>
		<dc:format>text/html</dc:format>
		<dc:language>fr</dc:language>
		<dc:creator>AdminCzK</dc:creator>



		<description>
&lt;p&gt;Peter zum Kolk, Praktischer Nutzen der R&#246;merstra&#223;en, ver&#246;ffentlicht am 30/12/2011, URL &lt;br class='autobr' /&gt; Was war der praktische Nutzen des gro&#223;en Aufwandes, &#252;ber ein bestehendes Stra&#223;ennetz ein weiteres zu legen ? &lt;br class='autobr' /&gt;
Nach Raymond Chevallier, einem franz&#246;sischen Stra&#223;enforscher, war das Ergebnis die 2-3fache Leistung !! Die Qualit&#228;ten des r&#246;mischen Stra&#223;ensystems wurden 1622 von Nicolas Bergier wieder erkannt, was in Frankreich zur Gr&#252;ndung des &#8222;Institut des Ponts et Chauss&#233;es&#8220; f&#252;hrte. &lt;br class='autobr' /&gt;
Die Leistung der (&#8230;)&lt;/p&gt;


-
&lt;a href="https://roemerstrassen.com/-Grundsatzliches-zu-Romerstrassen-" rel="directory"&gt;Grunds&#228;tzliches zu R&#246;merstra&#223;en&lt;/a&gt;


		</description>


 <content:encoded>&lt;div class='rss_chapo'&gt;&lt;p&gt;Peter zum Kolk, &lt;i&gt;Praktischer Nutzen der R&#246;merstra&#223;en&lt;/i&gt;, ver&#246;ffentlicht am 30/12/2011, &lt;a href=&#034;https://www.roemerstrassen.com/article8.html&#034; class=&#034;spip_out&#034; rel=&#034;external&#034;&gt;URL&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;Was war der praktische Nutzen des gro&#223;en Aufwandes, &#252;ber ein bestehendes Stra&#223;ennetz ein weiteres zu legen ?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach Raymond Chevallier, einem franz&#246;sischen Stra&#223;enforscher, war das Ergebnis die 2-3fache Leistung !! Die Qualit&#228;ten des r&#246;mischen Stra&#223;ensystems wurden 1622 von Nicolas Bergier wieder erkannt, was in Frankreich zur Gr&#252;ndung des &lt;a href=&#034;http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%89cole_Nationale_des_Ponts_et_Chauss%C3%A9es&#034; class=&#034;spip_out&#034; rel=&#034;external&#034;&gt;&#8222;Institut des Ponts et Chauss&#233;es&#8220;&lt;/a&gt; f&#252;hrte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Leistung der R&#246;mer im Bereich des Stra&#223;enbaus gilt als einzigartig&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zuerst nur f&#252;r das Milit&#228;r nutzbar, entwickelte sich allm&#228;hlich der private Reiseverkehr und vor allem immer st&#228;rker der Handel. Au&#223;erhalb der St&#228;dte sorgten Stationen (mansiones, mutationes, tabernae u.a.) f&#252;r M&#246;glichkeiten zu &#220;bernachtung und Versorgung der Gespanne. Signalt&#252;rme begleiteten und sicherten die Stra&#223;en und erlaubten bei Gefahr schnelles Reagieren. Meilensteine erleichterten die Orientierung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie stellten nicht nur die Grundlage f&#252;r das weitere Stra&#223;ennetz, sondern auch f&#252;r die Aufteilung der anliegenden Nutzfl&#228;chen (centuriation* / limitation*) dar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So gewann das r&#246;mische Stra&#223;ensystem &#252;ber seine urspr&#252;nglich milit&#228;rischen Funktionen hinaus eine erhebliche Bedeutung in Bezug auf Wirtschafts- und Kulturf&#246;rderung, die als Grundlage der Romanisierung im Imperium Romanum angesehen werden kann. Das wurde auch schon in der Antike so gesehen, wie die Bemerkung von Aelius Aristides aus dem 2. Jh. bezeugt :&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &#8222;Was Homer sagte (aber die Erde ist allen Menschen gemeinsam) wurde von euch tats&#228;chlich wahr gemacht. Ihr habt den ganzen Erdkreis vermessen, Fl&#252;sse &#252;berspannt mit Br&#252;cken verschiedener Art, Berge durchstochen, um Fahrwege anzulegen, in menschenleeren Gegenden Poststationen eingerichtet und &#252;berall eine kultivierte und geordnete Lebensweise eingef&#252;hrt.&#8220;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
		</content:encoded>


		

	</item>
<item xml:lang="fr">
		<title>Konstruktion der R&#246;merstra&#223;en</title>
		<link>https://roemerstrassen.com/Konstruktion-der-Romerstrassen</link>
		<guid isPermaLink="true">https://roemerstrassen.com/Konstruktion-der-Romerstrassen</guid>
		<dc:date>2025-11-09T17:22:58Z</dc:date>
		<dc:format>text/html</dc:format>
		<dc:language>fr</dc:language>
		<dc:creator>AdminCzK</dc:creator>



		<description>
&lt;p&gt;Peter zum Kolk, Konstruktion der R&#246;merstra&#223;en, ver&#246;ffentlicht am 30/12/2011, URL &lt;br class='autobr' /&gt; Die Stra&#223;e - street, estr&#233;e, strada - (von lat. sternere = ausbreiten, pflastern, bestreuen) wurde im Unterschied zu Wegen und Pfaden geplant, vermessen und konstruiert. &lt;br class='autobr' /&gt;
Die 20 - 30 m breite Trasse wurde, von Grenzgr&#228;ben begleitet, in drei Zonen aufgeteilt, n&#228;mlich eine Fahrbahn und zwei nebenher laufende unbefestigte Bereiche. &lt;br class='autobr' /&gt;
F&#252;r die Fahrbahn wurden zwei eigene Entw&#228;sserungsgr&#228;ben angelegt, das Erdreich (&#8230;)&lt;/p&gt;


-
&lt;a href="https://roemerstrassen.com/-Grundsatzliches-zu-Romerstrassen-" rel="directory"&gt;Grunds&#228;tzliches zu R&#246;merstra&#223;en&lt;/a&gt;


		</description>


 <content:encoded>&lt;div class='rss_chapo'&gt;&lt;p&gt;Peter zum Kolk, &lt;i&gt;Konstruktion der R&#246;merstra&#223;en&lt;/i&gt;, ver&#246;ffentlicht am 30/12/2011, &lt;a href=&#034;https://www.roemerstrassen.com/article7.html&#034; class=&#034;spip_out&#034; rel=&#034;external&#034;&gt;URL&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;Die Stra&#223;e - street, estr&#233;e, strada - (von lat. sternere = ausbreiten, pflastern, bestreuen) wurde im Unterschied zu Wegen und Pfaden geplant, vermessen und konstruiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die 20 - 30 m breite Trasse wurde, von Grenzgr&#228;ben begleitet, in drei Zonen aufgeteilt, n&#228;mlich eine Fahrbahn und zwei nebenher laufende unbefestigte Bereiche.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;F&#252;r die Fahrbahn wurden zwei eigene Entw&#228;sserungsgr&#228;ben angelegt, das Erdreich dazwischen mit nichtbindigem Material (Sand, Kies, Gestein) ausgetauscht. oder auch nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als unterste Schicht wurde die Packlage (mit 0,3 - 0,5 m hochkant gestellten Steinen eingebracht und verzwickt (&#8222;nichts bewegt sich mehr&#8220;).&lt;br class='autobr' /&gt;
Hierauf folgten nach oben hin grobe und feinere Schichten bis zur Geh- und Fahrschicht. Diese bestand aus einem Kies-/ Sandgemisch mit Lehm- oder Kalkbeimengungen. Alle Schichten wurden lagenweise verdichtet, u.a. mit Steinwalzen (ingenti cylindri).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um den Aufwand f&#252;r die Stra&#223;enunterhaltung zu minimieren, war die Entw&#228;sserung von gr&#246;&#223;ter Bedeutung. Die Stra&#223;enoberfl&#228;che wurde gerundet (bombiert), damit das Regenwasser auf k&#252;rzestem Weg zu den Seiten in die Gr&#228;ben abfloss. Drang trotzdem Wasser durch die Dammschichten, dann konnte es durch Volumenvergr&#246;&#223;erung nach unten hin keine Sch&#228;den bei Frost anrichten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Pflaster war teuer und wurde deshalb nur in Siedlungen, in der N&#228;he von Lagern und bei Steilstrecken gegen Erosion verlegt. Um die Langlebigkeit von Br&#252;ckenbauwerken nicht zu gef&#228;hrden, wurde auch das Bachbett im Bereich der Br&#252;cke gegen Untersp&#252;lung gepflastert.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
		</content:encoded>


		

	</item>
<item xml:lang="fr">
		<title>Die R&#246;merstra&#223;e : Definition und Technik</title>
		<link>https://roemerstrassen.com/Die-Romerstrasse-Definition-und-Technik</link>
		<guid isPermaLink="true">https://roemerstrassen.com/Die-Romerstrasse-Definition-und-Technik</guid>
		<dc:date>2025-11-09T17:21:39Z</dc:date>
		<dc:format>text/html</dc:format>
		<dc:language>fr</dc:language>
		<dc:creator>AdminCzK</dc:creator>



		<description>
&lt;p&gt;Peter zum Kolk, Die R&#246;merstra&#223;e : Definition und Technik, ver&#246;ffentlicht am 30/12/2011, URL. &lt;br class='autobr' /&gt; Die Nutzung des Hauptstra&#223;ennetzes im r&#246;mischen Reich erf&#252;llte in erster Linie milit&#228;rische und erst danach &#246;konomische Funktionen. Insofern waren die Strassen keineswegs &#246;ffentlich. Privatpersonen mussten f&#252;r ihre Nutzung eine gesonderte Erlaubnis beantragen (evectio, diploma). &lt;br class='autobr' /&gt;
Definition &amp; Technik &lt;br class='autobr' /&gt;
Strassen werden auf dieser Webseite wie folgt definiert : im Gegensatz zu Wegen wurden sie (&#8230;)&lt;/p&gt;


-
&lt;a href="https://roemerstrassen.com/-Grundsatzliches-zu-Romerstrassen-" rel="directory"&gt;Grunds&#228;tzliches zu R&#246;merstra&#223;en&lt;/a&gt;


		</description>


 <content:encoded>&lt;div class='rss_chapo'&gt;&lt;p&gt;Peter zum Kolk, &lt;i&gt;Die R&#246;merstra&#223;e : Definition und Technik&lt;/i&gt;, ver&#246;ffentlicht am 30/12/2011, &lt;a href=&#034;https://www.roemerstrassen.com/article6.html&#034; class=&#034;spip_out&#034; rel=&#034;external&#034;&gt;URL&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;Die Nutzung des Hauptstra&#223;ennetzes im r&#246;mischen Reich erf&#252;llte in erster Linie milit&#228;rische und erst danach &#246;konomische Funktionen. Insofern waren die Strassen keineswegs &#246;ffentlich. Privatpersonen mussten f&#252;r ihre Nutzung eine gesonderte Erlaubnis beantragen (evectio, diploma).&lt;/p&gt;
&lt;h2 class=&#034;spip&#034;&gt;Definition &amp; Technik&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Strassen werden auf dieser Webseite wie folgt definiert : im Gegensatz zu Wegen wurden sie geplant, vermessen und konstruiert. &lt;br class='autobr' /&gt;
Der Bauk&#246;rper einer r&#246;mischen Stra&#223;e stellt eine Ingenieurleistung dar, deren Lebensdauer von der Qualit&#228;t der Baukonstruktion abh&#228;ngt (Frostbest&#228;ndigkeit und Druckfestigkeit h&#228;ngen vor allem von einer guten Entw&#228;sserung ab, verlaufen daher topografisch optimal in Wasserscheidenlage).&lt;/p&gt;
&lt;h2 class=&#034;spip&#034;&gt;Verkehrsarten&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Es entwickelte sich im Bereich des staatlichen Verkehrs zuerst der Staatliche Postdienst (cursus publicus).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dem Schwerlastverkehr (cursus clabularis) mit 1,8 km pro Stunde stand die Eilpost (cursus velox) mit bis zu 20 km/h gegen&#252;ber. Deren Leistung von bis zu 300 km/Tag wurde durch die Literatur festgehalten, als Drusus auf dem Feldzug in Germanien nach einem Unfall im Sterben lag und sein Bruder Tiberius zur Kommando&#252;bergabe von Rom an die Elbe gerufen wurde. Nach 14 Tagen erreichte Tiberius seinen noch lebenden Bruder. Ein weiteres Beispiel : Der Kurier mit der Meldung von der Ermordung des Kaisers Maximinus schaffte 220 km/Tag. Diese Tagesleistung erinnert an den &lt;a href=&#034;http://de.wikipedia.org/wiki/Pony-Express&#034; class=&#034;spip_out&#034; rel=&#034;external&#034;&gt;Ponyexpress&lt;/a&gt;, den Postdienst in den 50er Jahren des 19. Jahrhunderts in den USA, von Jefferson am Missouri nach Sacramento in Kalifornien&lt;/p&gt;
&lt;h2 class=&#034;spip&#034;&gt;Nachrichtentechnik&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Stra&#223;enbegleitend waren Signalt&#252;rme in sicht- und h&#246;rbarem Abstand errichtet, um durch Licht-, Schall- und andere Zeichen parallel zu vielen R&#246;merstrassen Nachrichten zu &#252;bermitteln. Auf diesem Weg konnten Botschaften schnell im Umland verbreitet und Gegenma&#223;nahmen angeordnet werden.&lt;br class='autobr' /&gt;
Auf den Hocht&#252;rmen und der Tomburg bei Rheinbach sowie vielleicht an der Alteburg bei Blankenheimerdorf gab es solche Anlagen.&lt;br class='autobr' /&gt;
(Beispiel : Hochth&#252;rmen bei Kirchsahr, Alteburg bei Blankenheimerdorf. )&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Preu&#223;en haben nach dem Wiener Kongress 1820 - als ihnen das Rheinland zugefallen war - eine &#228;hnliche Nachrichtenorganisation von Berlin &#252;ber K&#246;ln nach Koblenz eingerichtet. Ein solcher denkmalgesch&#252;tzter Posten existiert noch in K&#246;ln-Flittard (equites positi C&#228;sar).&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
		</content:encoded>


		

	</item>
<item xml:lang="fr">
		<title>Infrastruktur der R&#246;merstra&#223;en</title>
		<link>https://roemerstrassen.com/Infrastruktur-der-Romerstrassen</link>
		<guid isPermaLink="true">https://roemerstrassen.com/Infrastruktur-der-Romerstrassen</guid>
		<dc:date>2025-11-09T17:20:04Z</dc:date>
		<dc:format>text/html</dc:format>
		<dc:language>fr</dc:language>
		<dc:creator>AdminCzK</dc:creator>



		<description>
&lt;p&gt;Peter zum Kolk, Infrastruktur der R&#246;merstra&#223;en, ver&#246;ffentlicht am 30/12/2011, URL. &lt;br class='autobr' /&gt; Meilensteine, Landvermessung und Herbergen &lt;br class='autobr' /&gt;
Im Abstand von 1000 Doppelschritten wurde jeweils ein Meilenstein aufgestellt. Er enthielt neben anderen Informationen die Entfernung vom Ziel- oder Ausgangspunkt, sodass man sich die restliche Wegstrecke ausrechnen konnte. Wenn Kreuzungen oder Wegteilungen notwendig wurden, legte man diesen Ort h&#228;ufig mit einem Meilenstein zusammen - in unseren Wegekreuzen hat (&#8230;)&lt;/p&gt;


-
&lt;a href="https://roemerstrassen.com/-Grundsatzliches-zu-Romerstrassen-" rel="directory"&gt;Grunds&#228;tzliches zu R&#246;merstra&#223;en&lt;/a&gt;


		</description>


 <content:encoded>&lt;div class='rss_chapo'&gt;&lt;p&gt;Peter zum Kolk, &lt;i&gt;Infrastruktur der R&#246;merstra&#223;en&lt;/i&gt;, ver&#246;ffentlicht am 30/12/2011, &lt;a href=&#034;https://www.roemerstrassen.com/article5.html&#034; class=&#034;spip_out&#034; rel=&#034;external&#034;&gt;URL&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;h2 class=&#034;spip&#034;&gt;Meilensteine, Landvermessung und Herbergen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Im Abstand von 1000 Doppelschritten wurde jeweils ein Meilenstein aufgestellt. Er enthielt neben anderen Informationen die Entfernung vom Ziel- oder Ausgangspunkt, sodass man sich die restliche Wegstrecke ausrechnen konnte. Wenn Kreuzungen oder Wegteilungen notwendig wurden, legte man diesen Ort h&#228;ufig mit einem Meilenstein zusammen - in unseren Wegekreuzen hat sich diese Tradition erhalten. Au&#223;erdem gaben sie Informationen zum Bauherrn (Konsul, Kaiser)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit der Lage der Meilensteine ist dar&#252;ber hinaus die Landvermessung verbunden (Centuriation / Limitation). &lt;br class='autobr' /&gt;
Diese Aufteilung des Landes ist in &lt;a href=&#034;https://www.museodellacenturiazione.it&#034; class=&#034;spip_out&#034; rel=&#034;external&#034;&gt;Italien&lt;/a&gt; und vielen Provinzen noch heute sichtbar &#8211; in unserem Raum in K&#246;ln, Luxemburgerstra&#223;e, nachgewiesen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit dem Ausbau der Stra&#223;en hingen Versorgungseinrichtungen zusammen : stationes, tabernae, mansiones, frei &#252;bersetzt als Herbergen/Hotels f&#252;r die zu erwartende Tagesleistung ( 25 mp / 36 km). Je nach Verkehrsdichte waren zwischen den mansiones einfache Herbergen gelegen, mutationes, die als Pferdewechselstationen mit Reparaturservice und Notunterkunft dienten. (Im Gebiet zwischen Bonn und Flerzheim z.B. 10 mp / 15 km, zwischen Flerzheim und Belgica 10 mp / 15 km). Dabei spielte die Leistungsf&#228;higkeit des Pferdes pro Stunde eine gro&#223;e Rolle. (J&#252;nkerath - Bonn 69,5 km mit einer mansion im Bereich des Michelsberg und je einer mutatio im Raum von Blankenheim und Rheinbach (letztere ist bekannt)).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stra&#223;enbegleitend waren Signalt&#252;rme in sicht- und h&#246;rbarem Abstand errichtet. Auf dem Hochth&#252;rmen bei Kirchsahr und der Tomburg bei Rheinbach gab es solche Anlagen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;F&#252;r die Sicherheit auf den Stra&#223;en sorgten &lt;i&gt;benificiarii&lt;/i&gt;.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
		</content:encoded>


		

	</item>
<item xml:lang="fr">
		<title>Das r&#246;mische Stra&#223;ensystem</title>
		<link>https://roemerstrassen.com/Das-romische-Strassensystem</link>
		<guid isPermaLink="true">https://roemerstrassen.com/Das-romische-Strassensystem</guid>
		<dc:date>2025-11-09T17:16:44Z</dc:date>
		<dc:format>text/html</dc:format>
		<dc:language>fr</dc:language>
		<dc:creator>AdminCzK</dc:creator>



		<description>
&lt;p&gt;Peter zum Kolk, Das r&#246;mische Stra&#223;ensystem, ver&#246;ffentlicht am 30/12/2011, URL. &lt;br class='autobr' /&gt; Das r&#246;mische Stra&#223;ensystem besitzt Eigenschaften, die es z. T. von anderen unterscheidet : &lt;br class='autobr' /&gt;
Zielstrebigkeit &lt;br class='autobr' /&gt;
Insbesondere im Flachland Geradlinigkeit, im Bergland Anpassung an die jeweilige Topografie. Die Marschleistung und Belastung der Soldaten sowie die Sicherheit mussten zus&#228;tzlich ber&#252;cksichtigt werden. &lt;br class='autobr' /&gt;
Vermeidung &lt;br class='autobr' /&gt;
von Wasser, Feuchtgebieten, Bach- oder Flusst&#228;lern, Ausnahme : Wasserstellen f&#252;r (&#8230;)&lt;/p&gt;


-
&lt;a href="https://roemerstrassen.com/-Grundsatzliches-zu-Romerstrassen-" rel="directory"&gt;Grunds&#228;tzliches zu R&#246;merstra&#223;en&lt;/a&gt;


		</description>


 <content:encoded>&lt;div class='rss_chapo'&gt;&lt;p&gt;Peter zum Kolk, &lt;i&gt;Das r&#246;mische Stra&#223;ensystem&lt;/i&gt;, ver&#246;ffentlicht am 30/12/2011, &lt;a href=&#034;https://roemerstrassen.com/article4.html&#034;&gt;URL&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;Das r&#246;mische Stra&#223;ensystem besitzt Eigenschaften, die es z. T. von anderen unterscheidet :&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zielstrebigkeit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Insbesondere im Flachland Geradlinigkeit, im Bergland&lt;br class='autobr' /&gt;
Anpassung an die jeweilige Topografie. Die Marschleistung und Belastung der Soldaten sowie die Sicherheit mussten zus&#228;tzlich ber&#252;cksichtigt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Vermeidung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
von Wasser, Feuchtgebieten, Bach- oder Flusst&#228;lern, Ausnahme : Wasserstellen f&#252;r Mensch und Tier&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wasserscheidenlage&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
entspricht einer trockenen Lage, m&#246;glichst mit g&#252;nstiger Ausrichtung zur Sonne (S, SO, SW), um die Klimaeinfl&#252;sse, besonders im Winter, gering zu halten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Konstante Steigung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Das Gewicht der Ausr&#252;stung eines r&#246;mischen Soldaten lag zwischen 37 und 47 Kilogramm. Die Reduzierung von Steigungsschwankungen erm&#246;glichte wahrscheinlich eine gr&#246;ssere Tagesleistung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Richtungs&#228;nderungen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
erfolgen an H&#246;hepunkten (Pass, Sattel) = optimaler Vermessungsstandpunkt, wie auch an Tiefpunkten (Fluss&#252;berg&#228;ngen).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Historiker Plutarch (46 - 125 n.C.) beschreibt in seiner Biogafie &#252;ber C. Gracchus den Stra&#223;enbau (nach K. Ziegler) :&lt;br class='autobr' /&gt;
&lt;i&gt;Schnurgerade zogen die Stra&#223;en durch das Land, teils mit behauenen Steinen gepflastert, teils mit aufgesch&#252;ttetem Sand bedeckt, der festgestampft wurde. Vertiefungen f&#252;llte man aus und baute Br&#252;cken, wo Gie&#223;b&#228;che oder Schluchten das Gel&#228;nde durchschnitten, und da die Ufer auf beiden Seiten gleichm&#228;&#223;ig erh&#246;ht wurden, gewann das ganze Werk ein ebenm&#228;&#223;iges und sch&#246;nes Aussehen. Jede Wegstrecke war nach Meilen unterteilt, und zur Angabe der Distanzen waren von Meile zu Meile steinerne S&#228;ulen aufgestellt. Andere Steine setzte er in geringerem Abstand zu beiden Seiten der Stra&#223;e, damit Berittene von ihnen aus leicht und ohne Hilfe des Reitknechtes ihr Pferd besteigen konnten&lt;/i&gt;.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
		</content:encoded>


		

	</item>



</channel>

</rss>
