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	<title>R&#246;merstra&#223;en.com</title>
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	<description>Willkommen auf R&#246;merstra&#223;en.com, eine Website mit Informationen zur Identifizierung und Erhaltung r&#246;mischer Verkehrswege in Deutschland und Europa, mit einem besonderen Schwerpunkt auf das Bundesland Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.</description>
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		<title>Nachwort und Literatur</title>
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		<dc:creator>AdminCzK</dc:creator>



		<description>
&lt;p&gt;Meine Frau und ich haben in mehreren europ&#228;ischen L&#228;ndern R&#246;merstra&#223;en z.T. mehrmals bereist und dabei festgestellt, dass nirgendwo ein systematischer Denkmalschutz besteht. Auch an der Stra&#223;e von Trier nach J&#252;nkerath mussten zwischen den Jahren 2000 und 2012 grobe Verluste verzeichnet werden. Die Grundlagen zur Besiedelung Europas im Mittelalter lassen sich &#252;berwiegend auf die antike Siedlungsepoche zur&#252;ckf&#252;hren. Diese Zusammenh&#228;nge sind durch das r&#246;mische Stra&#223;ennetz erkennbar. Einer (&#8230;)&lt;/p&gt;


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&lt;a href="https://roemerstrassen.com/-Die-Romerstrasse-von-Trier-nach-Neuss-" rel="directory"&gt;Die R&#246;merstra&#223;e von Trier nach Neuss&lt;/a&gt;


		</description>


 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;Meine Frau und ich haben in mehreren europ&#228;ischen L&#228;ndern R&#246;merstra&#223;en z.T. mehrmals bereist und dabei festgestellt, dass nirgendwo ein systematischer Denkmalschutz besteht. Auch an der Stra&#223;e von Trier nach J&#252;nkerath mussten zwischen den Jahren 2000 und 2012 grobe Verluste verzeichnet werden. &lt;br class='autobr' /&gt;
Die Grundlagen zur Besiedelung Europas im Mittelalter lassen sich &#252;berwiegend auf die antike Siedlungsepoche zur&#252;ckf&#252;hren. Diese Zusammenh&#228;nge sind durch das r&#246;mische Stra&#223;ennetz erkennbar. Einer Pr&#252;fung der Denkmaleigenschaft sollte die Frage vorausgehen, ob hier nicht Handlungsbedarf besteht.&lt;/p&gt;
&lt;h2 class=&#034;spip&#034;&gt;Literaturangaben&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Bagshawe, Richard W., &lt;i&gt;Roman Roads&lt;/i&gt;, Shire Publications Ltd, 1979&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beier, Harm-Eckart, &lt;i&gt;Untersuchung zur Gestaltung des r&#246;mischen Stra&#223;ennetzes im Gebiet von Eifel, Hunsr&#252;ck und Pfalz aus der Sicht des Stra&#223;enbauingenieurs&lt;/i&gt;, Dissertation, Goslar, 1971&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bender, Helmut, &lt;i&gt;R&#246;mische Strassen und Strassenstationen&lt;/i&gt;, Schriften Limes Museum Aaalen, Stuttgart, Aalener Hefte Nr. 13, 1975.&lt;/p&gt;
&lt;ul class=&#034;spip&#034; role=&#034;list&#034;&gt;&lt;li&gt; &lt;i&gt;R&#246;mischer Reiseverkehr&lt;/i&gt;, Schriften Limes Museum Aaalen, Aalener Hefte Nr. 20, Stuttgart, 1978.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Braasch, Otto, &lt;i&gt;Vom heiteren Himmel ... Luftbildarch&#228;ologie&lt;/i&gt;, in &#8222;Portr&#228;t : Arch&#228;ologie&#8220;, Gesellschaft f&#252;r Arch&#228;ologie in W&#252;rttemberg und Hohenzollern e.V., 2005.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Casson, Lionel, &lt;i&gt;Reisen in der alten Welt&lt;/i&gt;, Prestel, M&#252;nchen, 1976.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Castellvi, Georges, Annie P&#233;zin, J&#233;r&#244;me Kotarba, Jean-Pierre Comps (Hrsg.), &lt;i&gt;Voies romaines du Rh&#244;ne &#224; l'Ebre. Via Domitia et via Augusta&lt;/i&gt;, FMSH, Paris, 1997.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Chevallier, Raymond, &lt;i&gt;Les voies romaines&lt;/i&gt;, Picard, Paris, 1997.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Corbiau, Marie-H&#233;l&#232;ne, &#171; Les voies de communication du Nord de la Gaule : parcours, &#233;quipement et chronologie &#187;, in Koschik, Harald (Hrsg.), &lt;i&gt;Alle Wege f&#252;hren nach Rom&lt;/i&gt;, Rhein-Eiffel-Mosel Verlag, Brauweiler, 2004.&lt;/p&gt;
&lt;ul class=&#034;spip&#034; role=&#034;list&#034;&gt;&lt;li&gt; &lt;i&gt;La voie romaine Boulogne-Bavay-Tongres-Cologne : un itine&#180;raire antique a` travers l'Europe&lt;/i&gt;, Namur, Inst. du Patrimoine Wallon, 2012.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;C&#252;ppers, Heinz (Hrsg.), &lt;i&gt;Die R&#246;mer in Rheinland-Pfalz&lt;/i&gt;, Nikol, Hamburg, 2002&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;C&#252;ppers, Heinz, &lt;i&gt;Die R&#246;mer in Rheinland-Pfalz&lt;/i&gt;, Konrad Theiss Verlag, Stuttgart, 1990.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Davies, Hugh, &lt;i&gt;Roman Roads in Britain&lt;/i&gt;, Shire Archaeology, Tempus, 2002.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dilke, O.A.W., &lt;i&gt;Mathematik, Ma&#223;e und Gewichte in der Antike&lt;/i&gt;, Reclam, Stuttgart, 1987.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ehrensberger, C., &lt;i&gt;R&#246;mische Strassen&lt;/i&gt;, Helvetia Archaeologica Heft 20.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Esch, Arnold, &lt;i&gt;R&#246;merstrassen in ihrer Landschaft&lt;/i&gt;, Philipp von Zabern Verlag, Mainz, 1997&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Faust, Sabine, &#8222;R&#246;merstra&#223;e und Langmauer bei Meilbr&#252;ck, Gemeinde Meckel, Eifelkreis Bitburg-Pr&#252;m&#8220;, in &lt;i&gt;Funde und Ausgrabungen im Bezirk Trier&lt;/i&gt;, Heft 40/2008, S.14-19, Rheinisches Landesmuseum Trier.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Flavius Josephus, &lt;i&gt;Der J&#252;dische Krieg&lt;/i&gt;, Marixverlag, 2005.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gaitzsch, W., &lt;i&gt;R&#246;mische Werkzeuge&lt;/i&gt;, Schriften Limes Museum Aaalen, Aalener Hefte Nr. 19, Stuttgart, 1978.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hagen, Josef, &lt;i&gt;R&#246;merstrassen in der Rheinprovinz&lt;/i&gt;, Kurt Schroeder Verlag, Bonn, Leipzig, 1923&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heimberg, U., &lt;i&gt;Welthandel in der Antike&lt;/i&gt;, Schriften Limes Museum Aaalen, Aalener Hefte Nr. 27, Stuttgart, 1981.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heinz, Werner, &lt;i&gt;Reisewege in der Antike&lt;/i&gt;, Konrad Theiss Verlag, Stuttgart, 2003&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Horn, H. G., &lt;i&gt;Die R&#246;mer in Nordrhein-Westfalen&lt;/i&gt;, Konrad Theiss Verlag, Stuttgart, 1987&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Junkelmann, M., &lt;i&gt;Panis Militaris&lt;/i&gt;, Philipp von Zabern Verlag, Mainz, 1997.&lt;/p&gt;
&lt;ul class=&#034;spip&#034; role=&#034;list&#034;&gt;&lt;li&gt; &lt;i&gt;Die Reiter Roms&lt;/i&gt;, Philipp von Zabern Verlag, Mainz, 2008&lt;/li&gt;&lt;li&gt; &lt;i&gt;Muli Mariani&lt;/i&gt;, rororo, M&#252;nchen, 1993&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Keegan, John, Die Kultur des Krieges, rororo, M&#252;nchen, 1993.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kissel, Theodor, &#171; Wider die Natur. Strassen erobern die Landschaft &#187;, in Harald Koschik (Hrsg.), &lt;i&gt;Alle Wege f&#252;hren nach Rom&lt;/i&gt;, Rhein-Eiffel-Mosel Verlag, Braunschweig, 2004.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kloft, H., &lt;i&gt;Die Wirtschaft der griechisch-r&#246;mischen Welt : Eine Einf&#252;hrung&lt;/i&gt;, Wissenschaftl. Buchgesellschaft, Darmstadt, 1992.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;K&#246;rber-Grohne, Udelgard, &lt;i&gt;Nutzpflanzen und Umwelt im r&#246;mischen Germanien, Nutzpflanzen und Umwelt im r&#246;mischen Germanien&lt;/i&gt;, Kleine Schriften zur Kenntnis der r&#246;mischen Besetzungsgeschichte S&#252;dwestdeutschlands Nr. 21, Stuttgart, 1979.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Koschik, Harald (Hrsg.), &lt;i&gt;Alle Wege f&#252;hren nach Rom&lt;/i&gt;, Rhein-Eiffel-Mosel Verlag, Brauweiler, 2004.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Miller, Konrad, &lt;i&gt;Itineraria Romana r&#246;mische Reisewege an der Hand der Tabula Peutingeriana&lt;/i&gt;, Strecker und Schr&#246;der, 1916.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Quednow, C. F., &lt;i&gt;Beschreibung der Alterth&#252;mer in Trier und dessen Umgebung&lt;/i&gt; &lt;i&gt;aus der gallisch-belgischen und r&#246;mischen Periode&lt;/i&gt;, Lintz, Trier, 1820.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Rathmann, Michael, &lt;i&gt;Untersuchungen zu den Reichsstra&#223;en in den westlichen Provinzen des Imperium Romanum&lt;/i&gt;, Beihefte Bonner Jahrb&#252;cher Bd. 55, Mainz 2003.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schmitt, Philipp, &lt;i&gt;Der Kreis Trier unter den R&#246;mern und in der Urzeit&lt;/i&gt; (Ungedrucktes Manuskript, 1855), RLM Trier, Bibliothek, Hs. G 21.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schneider, Hans Christian, &lt;i&gt;Altstra&#223;enforschung&lt;/i&gt;, Wissenschaftl. Buchgesellschaft, Darmstadt, 1982.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schubert, Charlotte, &lt;i&gt;Land und Raum in der r&#246;mischen Republik. Die Kunst des Teilens&lt;/i&gt;, Wissenschaftl. Buchgesellschaft, Darmstadt, 1996.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seitz, Gerhard, &lt;i&gt;Entwicklung und Bewertung der Tragf&#228;higkeit historischer Stra&#223;enkonstruktionen&lt;/i&gt;, Eisenmann, TU M&#252;nchen, 1984.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sonnabend, Holger, &#171; R&#246;merstrassen als Element von Herrschaft und infrastruktureller Erschlie&#223;ung eroberter R&#228;ume &#187;, in Harald Koschik (Hrsg.), &lt;i&gt;Alle Wege f&#252;hren nach Rom&lt;/i&gt;, Rhein-Eiffel-Mosel Verlag, Braunschweig, 2004.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Steinhausen, J., &lt;i&gt;Arch&#228;ologische Siedlungskunde des Trierer Landes&lt;/i&gt;, Paulinus, Trier, 1936&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Strabo, &lt;i&gt;Geographica&lt;/i&gt;, Marixverlag, 2005.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Von Veith, G., &#8222;Die R&#246;merstra&#223;e von Trier nach K&#246;ln&#8220;, in &lt;i&gt;Bonner Jahrbuch&lt;/i&gt; LXXX, 5, 1884.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Walde, E. (Hrsg.), &lt;i&gt;Via Claudia. &lt;/i&gt;&lt;i&gt;Neue Forschungen&lt;/i&gt;, Innsbruck, 1998.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Walser, G., &lt;i&gt;Die r&#246;mischen Stra&#223;en und Meilensteine in Raetien&lt;/i&gt;, Schriften Limes Museum Aaalen, Aalener Hefte Nr. 29, Stuttgart, 1983.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Winkler, G., &lt;i&gt;Die r&#246;mischen Stra&#223;en und Meilensteine in Noricum-&#214;sterreich&lt;/i&gt;, Schriften Limes Museum Aaalen, Stuttgart, Aalener Hefte Nr. 35, 1985.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>
<item xml:lang="fr">
		<title>Besonderheiten im Verlauf zwischen Wei&#223;enseifen und Vogelsheck</title>
		<link>https://roemerstrassen.com/Besonderheiten-im-Verlauf-zwischen-Weissenseifen-und-Vogelsheck</link>
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		<description>
&lt;p&gt;Der Abschnitt von Wei&#223;enseifen zum Vogelsheck bietet einige Besonderheiten : eine nahezu vollkommen Geradlinigkeit bei recht unruhigem Bodenrelief. Auch ist die Trasse nicht durch neuzeitliche Stra&#223;en &#252;berpr&#228;gt. Vielleicht ist sie durch die ver&#228;nderten Siedlungsschwerpunkte - die abseitige Lage von Pr&#252;m - schon im Mittelalter w&#252;st gefallen. Das k&#246;nnte f&#252;r weitere Untersuchungen von Interesse sein. &lt;br class='autobr' /&gt;
Drei au&#223;ergew&#246;hnliche Formationen fallen in diesem Abschnitt auf. &lt;br class='autobr' /&gt;
1. Am zweiten Zulauf des (&#8230;)&lt;/p&gt;


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&lt;a href="https://roemerstrassen.com/-Die-Romerstrasse-von-Trier-nach-Neuss-" rel="directory"&gt;Die R&#246;merstra&#223;e von Trier nach Neuss&lt;/a&gt;


		</description>


 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;Der Abschnitt von Wei&#223;enseifen zum Vogelsheck bietet einige Besonderheiten : eine nahezu vollkommen Geradlinigkeit bei recht unruhigem Bodenrelief. Auch ist die Trasse nicht durch neuzeitliche Stra&#223;en &#252;berpr&#228;gt. Vielleicht ist sie durch die ver&#228;nderten Siedlungsschwerpunkte - die abseitige Lage von Pr&#252;m - schon im Mittelalter w&#252;st gefallen. Das k&#246;nnte f&#252;r weitere Untersuchungen von Interesse sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Drei au&#223;ergew&#246;hnliche Formationen fallen in diesem Abschnitt auf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1. Am zweiten Zulauf des Fischbachs verspringt die Stra&#223;e um fast 30 m nach Westen, um ein Hindernis zu umgehen. (Es k&#246;nnte sich dabei um felsigen Untergrund handeln, da &#246;stlich der Stra&#223;enachse ein Steinbruch liegt). Die Trasse f&#252;hrt hier durch einen Einschnitt im Gel&#228;nde, dessen Steigung mit 18 % die Grenze der Belastbarkeit erreicht, wie sie H. E. Beier nachgewiesen hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Kyllwald verl&#228;uft die Trasse zwei mal in Form von Kurven. Nach Ansicht von Stra&#223;enforschern kann es keine Kurve geben &#8211; ausnahmsweise eine Zusammensetzung aus Einzelsegmenten von geringer L&#228;nge.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dem widerspricht allerdings schon eine Bestimmung des 450 v. C. kodifizierten Tafelgesetzes, in dem die Mindestwegebreiten festgelegt wurden : &#8222;Acht Fu&#223; im geraden Verlauf und bei Biegungen das Doppelte' (Heinz 2003, S. 12).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2. Au&#223;erdem laufen hier zwei D&#228;mme parallel. Der westliche ist &#252;bers&#228;t mit Steinen, der &#246;stliche dagegen nicht. War nur der westliche Damm gepflastert, w&#228;hrend der &#246;stliche eine andere Funktion hatte ?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mehrfach ist auf diesem Stra&#223;enst&#252;ck die Pr&#228;senz von Parallelwegen festzustellen. In der Literatur sind dar&#252;ber nur Andeutungen ohne weiterf&#252;hrende Erkl&#228;rungen oder Untersuchungen zu finden. Aber schon Hagen stellte 1923 an der Escher Hecke (&#246;stlich von Blankenheim / Tondorf an der Landesgrenze NRW / Rheinland - Pfalz fest, dass die R&#246;merstra&#223;e &#8222;... von einem Abk&#252;rzungsweg im Wiesental begleitet' wurde (Hagen 1923, S. 119).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein anderes Beispiel zeigt das Urkataster nord&#246;stlich von Blankenheimerdorf : zwei parallel laufende Wege (in der Karte violett hervorgehoben) tragen die gleiche Bezeichnung &#8222;von Pr&#252;m nach K&#246;ln'. Hier besteht Forschungsbedarf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;3. Diese Besonderheit betrifft einen Ort bei Schank n&#246;rdlich von Wickenseifen. Da die Talflanke des dortigen Baches nach S&#252;den zu steil ist, wurde wie bei der ersten Situation am Fischbach das Gel&#228;nde flacher gelegt, sodass die marschierende Truppe unter der Belastung von 37 - 45 kg / Soldat an dieser Stelle nicht ins Stocken geriet. Das setzte eine Begrenzung der Steigung auf 18-20 % voraus. Nur damit wurde der Forderung des Milit&#228;rs nach einem &#8222;iter iustum', der gerechten Tagesmarschleistung, entsprochen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Besonderheiten&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;1. Parallelwege&lt;/strong&gt;, die vor dem Ziel (Lager, Siedlung) &#034;&#034;raumsichernd&#034;&#034;, &#8222;raumbeherrschend&#8220; angeordnet sind, k&#246;nnen vor Bonn und vor Trier nachgewiesen werden. Strategische und sicherheitstechnische Gr&#252;nde erkl&#228;ren ihre Einrichtung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;2. Umleitungswege&lt;/strong&gt;, die den Steilstrecken ausweichen k&#246;nnen, wurden schon von Richard Bagshawe 1979 vermutet. Ein Beispiel daf&#252;r ist in der Nordeifel zwischen dem Michelsberg und Scheuren zu finden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;3. Verhalten im Grundriss&lt;/strong&gt; : Wenn ein Hindernis umgangen werden muss, gibt es zwei M&#246;glichkeiten :&lt;/p&gt;
&lt;ul class=&#034;spip&#034; role=&#034;list&#034;&gt;&lt;li&gt; Das verdeckte Abknicken. Wenn die Stra&#223;enachse nur um 1&#176; - 3&#176; knickt, so ist das noch als Toleranzbereich zu vermitteln. Bei gr&#246;&#223;eren Abst&#228;nden bedeutet das z.B. : 1 M - 1&#176; ? 25m oder 1 M - 3&#176; ? 75m. Nach Umgehung des Problems gibt es eine kaum wahrnehmbare R&#252;ckf&#252;hrung in die Vermessungslinie.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;ul class=&#034;spip&#034; role=&#034;list&#034;&gt;&lt;li&gt; Das offene Abknicken. Bei unvorhersehbaren Hindernissen wendet man den Versprung (Versatz) an. In diesen F&#228;llen ist die Situation erkennbar. Beispiele : Steinbruch am Fischbach, Halbkreis im Kyllwald, Korrektur n&#246;rdlich Viertelkreis Weissenseifen.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;4. Verhalten bei der Ansicht&lt;/strong&gt; : Die Neigung ist so konzipiert, dass sie m&#246;glichst gleichm&#228;&#223;ig und konstant &#252;ber l&#228;ngere Abschnitte erhalten bleibt. D&#228;mme und Einschnitte helfen bei der Umsetzung. Da bei Serpentinen das Steigma&#223; frei gew&#228;hlt werden kann, f&#228;llt auf, dass man Neigungen &#252;ber 12% nur dann benutzt, wenn die Topographie keine Alternative bietet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;5. Paralleld&#228;mme&lt;/strong&gt; : Ab 3% Neigung erscheint neben dem Stra&#223;endamm ein zweiter, Beispiele : Hausbach, Dreeskopf, Neuenweiher, Kyllwald, Weissenseifen Nord (Fischbachzul&#228;ufe) und vor Wickenseifen. Der zweite Damm l&#228;uft parallel neben dem ersten, der Achsabstand der D&#228;mme betr&#228;gt ca. 14m - 25m. &lt;br class='autobr' /&gt;
Wenn bei ebenem Gel&#228;nde ein Talrand erreicht wird, beginnt dort parallel der zweite Damm.&lt;br class='autobr' /&gt;
Vermutlich handelt es sich hierbei um eine wichtige Neuerung, die &#034;&#034;Zweiteilung des cursus publicus unter Septimius Severus 193 - 211&#034;&#034; (Bender 1978, S. 9). Mit der Trennung in Eil- und Lastenverkehr wurde das Problem der Behinderung reduziert.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
		</content:encoded>


		

	</item>
<item xml:lang="fr">
		<title>Der Stra&#223;enverlauf (IV) : Wei&#223;enseifen - Scheuren - Auel - J&#252;nkerath</title>
		<link>https://roemerstrassen.com/Der-Strassenverlauf-IV-Weissenseifen-Auel-Junkerath</link>
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		<dc:date>2025-11-09T17:42:05Z</dc:date>
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		<dc:language>fr</dc:language>
		<dc:creator>AdminCzK</dc:creator>



		<description>
&lt;p&gt;Abschnitt Wei&#223;enseifen-Wickenseifen &lt;br class='autobr' /&gt;
Im Bereich des Wallersheimer Waldes &#246;stlich von Sch&#246;necken ist der Verlauf der R&#246;merstra&#223;e heute noch gut zu verfolgen. &#214;stlich von Neustra&#223;burg steigt sie nach Norden auf die Wasserscheidenlage des Wahlscheids, quert das Quellgebiet des D&#252;rrbachs westlich von Wei&#223;enseifen und l&#228;uft als Forstweg bis an die heutige L 16 heran. &lt;br class='autobr' /&gt;
Dieser Strassendamm verl&#228;uft, unterbrochen von der Siedlung Wei&#223;enseifen, mit zwei Grad gegen Norden in den Wallersheimer Wald. (&#8230;)&lt;/p&gt;


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&lt;a href="https://roemerstrassen.com/-Die-Romerstrasse-von-Trier-nach-Neuss-" rel="directory"&gt;Die R&#246;merstra&#223;e von Trier nach Neuss&lt;/a&gt;


		</description>


 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Abschnitt Wei&#223;enseifen-Wickenseifen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Bereich des Wallersheimer Waldes &#246;stlich von Sch&#246;necken ist der Verlauf der R&#246;merstra&#223;e heute noch gut zu verfolgen. &#214;stlich von Neustra&#223;burg steigt sie nach Norden auf die Wasserscheidenlage des Wahlscheids, quert das Quellgebiet des D&#252;rrbachs westlich von Wei&#223;enseifen und l&#228;uft als Forstweg bis an die heutige L 16 heran.&lt;/p&gt;
&lt;div class='spip_document_16 spip_document spip_documents spip_document_image spip_documents_center spip_document_center spip_document_avec_legende' data-legende-len=&#034;10&#034; data-legende-lenx=&#034;&#034;
&gt;
&lt;figure class=&#034;spip_doc_inner&#034;&gt; &lt;a href='https://roemerstrassen.com/IMG/jpg/karte014.jpg' class=&#034;spip_doc_lien mediabox&#034; type=&#034;image/jpeg&#034;&gt; &lt;img src='https://roemerstrassen.com/IMG/jpg/karte014.jpg?1787983450' width='500' height='707' alt='' /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption class='spip_doc_legende'&gt; &lt;div class='spip_doc_titre '&gt;&lt;strong&gt;Karte 14
&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt; &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Dieser Strassendamm verl&#228;uft, unterbrochen von der Siedlung Wei&#223;enseifen, mit zwei Grad gegen Norden in den Wallersheimer Wald. Zu den nun folgenden 2,5 km, die am Schnitt mit dem Pilgerweg von Pr&#252;m nach Trier beginnen, gibt es bei Joseph Hagen zwei Bemerkungen : &#8222;Halbwegs zwischen Webb&#252;sch und Wickenseifen, den Geh&#246;ften von Wei&#223;enseifen gegen&#252;ber liegt ein zwanzig Meter hoher isolierter H&#252;gel, zu dem die R&#246;merstra&#223;e aus ihrer sonst geraden Richtung eine Biegung macht (&#8230;) In der Fortf&#252;hrung ist die Stra&#223;e in der bisher geraden und gut erhaltenen Bahn nicht mehr erkennbar ' (Hagen 1923, S. 87).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wegen Hagens Beschreibung einer &#8222;Biegung' (es kann nur eine nach Westen gemeint sein) und wegen des zerkl&#252;fteten, wasserreichen Einzugsgebietes konnten wir uns ebenfalls nur eine solche westliche Umgehung vorstellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um jedoch zu pr&#252;fen, ob die Stra&#223;e doch ein St&#252;ck nach Norden &#8222;geradlinig' weiterl&#228;uft, gingen wir diese Richtung mit dem Kompass an der Nordseite der Siedlung Wei&#223;enseifen weiter. Dort befindet sich in der Flucht der R&#246;merstra&#223;e eine Terrassenkante. Eine Kante ist zwar nur eine Linie, aber die Kante hat die gleiche Richtung wie der oben erw&#228;hnte Damm. Es ist denkbar, dass der Rest der Strasse in westlicher Richtung durch die Erosion unsichtbar geworden ist. Dass hier &#252;berhaupt noch etwas zu sehen ist, legt die Vermutung einer ununterbrochenen Waldnutzung nahe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;50 m weiter n&#246;rdlich ist der Damm ungef&#228;hr 1 m hoch, insgesamt ca. 20 m breit bei 10 m Kronenbreite. Nach weiteren 30 m schneidet ein Forstweg den Damm. An solchen Schnitten kann das &#8222;Innenleben' besichtigt werden : Kies und Steine, und sogar ein Pflasterstein, der an drei Seiten Bearbeitungsspuren tr&#228;gt. All dies spricht f&#252;r die Annahme, dass der Damm Teil der R&#246;merstra&#223;e ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;150 m weiter, hinter dem zweiten Forstweg, schneidet die R&#246;merstra&#223;e eine &#8222;Allee'. Am Ende dieser &#8222;Allee' f&#228;llt n&#246;rdlich des dritten Forstwegs ein alter Baumstumpf auf, der mit seinen Wurzeln die Oberschicht der Stra&#223;e mit Kies und Stein festh&#228;lt. Ab hier gesellt sich ein Nebendamm dem &#8222;Hauptdamm' zu. Auf die Bedeutung der paralell begleitenden Nebend&#228;mme gehe ich im Abschluss n&#228;her ein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Gef&#228;lle betr&#228;gt hier 4,5 %, in Richtung Fischbach, wird im folgenden aber bis zu 10 % st&#228;rker. Ab und zu sind Pflastersteine mit abgerundeten Kanten an der Oberseite zu sehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kurz danach, ungef&#228;hr 200 m vor dem ersten Seitenarm des Fischbachs, wird eine Packlagenschicht sichtbar. Diese Fundamentschicht, die aus 15 bis 20 cm hohen, dicht gesetzten Steinen besteht, ist hier nicht so hoch wie bei der Grabung von 2008 bei Meilbr&#252;ck. Vielleicht sind die bessere Tragf&#228;higkeit und die Art des Bodens f&#252;r den Unterschied im Aufbau verantwortlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach Querung des vierten Forstweges f&#228;llt eine Senke auf, die einen Einblick ins Innere des Stra&#223;endammes zul&#228;sst : Der Unterbau besteht aus &#246;rtlichem Schiefer-Grauwackegestein, der obere Bereich enth&#228;lt Kies als Zuschlag. Im dar&#252;ber liegenden Bereich wird bei einem Gef&#228;lle ab 3 % gepflastert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Literatur wird auch eine Kalk-/Sand-Mischung beschrieben, deren Existenz heute jedoch schwer nachzuweisen ist. Wegen der hohen Kosten wurde im Allgemeinen au&#223;erhalb Italiens nur im Bereich der Siedlungen und da, wo es die Erosion erforderte, gepflastert. Das Material der hier angetroffenen Pflastersteine ist entweder Quarzit (m&#246;glicherweise aus den Effelsberger Schichten) oder ein harter, braunroter Sandstein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Gef&#228;lle betr&#228;gt hier 10%, die D&#228;mme laufen auf ein Plateau vor dem Bach zu. Einige gro&#223;e Steine auf der s&#252;dlichen Bachseite lassen an ein Br&#252;cken-Auflager f&#252;r eine Holzkonstruktion denken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach nur 150 m (der 5. Forstweg liegt dazwischen) stehen wir vor einem weiteren Bach, dem 2. Nebenarm des Fischbachs. Nur 130 m weiter &#246;stlich laufen beide B&#228;che nat&#252;rlicherweise zusammen. Warum hat man nicht, von S&#252;den kommend, unauff&#228;llig die Richtung etwas ge&#228;ndert, um hier zwei Hindernisse auf eines zu reduzieren ? Hier hat man sich offensichtlich f&#252;r die Geradlinigkeit entschieden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Nordseite des 2. Baches passiert &#246;stlich einen Steinbruch (ca. 1000 Kubikmeter) und st&#246;&#223;t dann gegen die n&#246;rdliche Talflanke mit ca. 30 % Steigung. Hier w&#228;re in der Planung eine Serpentine zu erwarten. Um diese zu vermeiden, legte man den Damm in einen Einschnitt und mindert das Gef&#228;lle auf ca. 18 %, indem man auskofferte. H. E. Beier hat in seiner Dissertation nachgewiesen, dass im Eifel - Hunsr&#252;ck - Gebiet bei Steigungen bis zu 18 % die Geradlinigkeit beibehalten wird (Beier 1971)&lt;span class=&#034;spip_note_ref&#034;&gt; [&lt;a href=&#034;#nb1&#034; class=&#034;spip_note&#034; rel=&#034;appendix&#034; title=&#034;Beier, Harm-Eckart, Untersuchung zur Gestaltung des r&#246;mischen Stra&#223;ennetzes (&#8230;)&#034; id=&#034;nh1&#034;&gt;1&lt;/a&gt;]&lt;/span&gt;. Somit waren die Anforderungen w&#228;hrend eines normalen Tagesmarsches (&lt;i&gt;iter iustum&lt;/i&gt;) nicht nur durch die Reduzierung der Traglast auf 37 kg beschr&#228;nkt, sondern auch durch das maximale Steigungsma&#223; der Stra&#223;e.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es f&#228;llt auf, dass an dieser Stelle gleichzeitig nach Westen ausgewichen wird - wir vermuten, dass in der Trassenachse felsiger Untergrund diese Entscheidung beeinflusst hat, worauf der benachbarte Steinbruch ebenfalls hinweist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hohlwege auf der Ost- und Westseite deuten auf die mittelalterliche Weiternutzung hin. Nach etwa 200 m (6. Forstweg) erscheint ein weiterer Bach, der im Bereich der Trasse zwei gro&#223;e Steine und eine Steinplatte zeigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bis zum siebten Forstweg gibt es wenig Steinmaterial, danach taucht es wieder auf, unter anderem auch schr&#228;g liegende Steine. Dem Hauptdamm gesellt sich in ca. 22 m Abstand wieder ein Nebendamm zu. Wenig sp&#228;ter schneidet ein Entw&#228;sserungsgraben den Damm und bietet an dieser Stelle zwei Schnittansichten. Die Steigung betr&#228;gt hier 6 %. Auf dem Damm fand sich ein mittelalterliches Hufeisen, Typ Mondsichelruten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;30 m vor dem achten Forstweg wird der Damm besonders gut sichtbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;120 m weiter durch den Buchenwald ist der bisher h&#246;chste Punkt der Begehung erreicht. Von hier an laufen zwei D&#228;mme mit einem gro&#223;en Entw&#228;sserungsgraben dazwischen abw&#228;rts, zuerst in der bisherigen Richtung, danach um ca. 7&#176; langsam in Westrichtung drehend, um an der westlichen Talflanke abzusteigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Bach quert von Westen nach Osten. Auf beiden Uferseiten sind K&#246;hlerplatten zu sehen. Kurzzeitig weicht hier die Trasse der steilen Talflanke nach Westen aus, l&#228;uft nun auf den Talschluss zu, wechselt dabei durch ein Quellgebiet von der West- auf die Ostseite und erreicht die Anh&#246;he vor Wickenseifen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach der Querung der L 30 zwischen Kopp und Wallersheim f&#252;hrt die Trasse auf eine gro&#223;e Vogelkirsche zu, an deren Wurzeln viele Lesesteine liegen. Von hier aus sieht man den Damm als leichte Erh&#246;hung 600 m weit durch die Wiesen laufen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Von der H&#246;he 563 m &#246;stlich des Gellberges geht es abw&#228;rts zum Waldhaus &#8222;Schank', in dem ein Einschnitt genutzt wird. Gegen&#252;ber dem Haus liegt ein Dammrest von ca. 65 m L&#228;nge. Er verschwindet dann f&#252;r 600 m unter dem Asphalt einer Erschlie&#223;ungsstra&#223;e und wird n&#246;rdlich der H&#246;he 601,2 m bis zum Gipfel des Vogelsheck (623,2 m) wieder sichtbar. Hier ist die h&#246;chste Erhebung zwischen Trier und K&#246;ln erreicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;B&#252;desheim, Scheuren, Auel, J&#252;nkerath&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div class='spip_document_17 spip_document spip_documents spip_document_image spip_documents_center spip_document_center spip_document_avec_legende' data-legende-len=&#034;10&#034; data-legende-lenx=&#034;&#034;
&gt;
&lt;figure class=&#034;spip_doc_inner&#034;&gt; &lt;a href='https://roemerstrassen.com/IMG/jpg/karte015.jpg' class=&#034;spip_doc_lien mediabox&#034; type=&#034;image/jpeg&#034;&gt; &lt;img src='https://roemerstrassen.com/IMG/jpg/karte015.jpg?1787983450' width='500' height='707' alt='' /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption class='spip_doc_legende'&gt; &lt;div class='spip_doc_titre '&gt;&lt;strong&gt;Karte 15
&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt; &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;N&#246;rdlich des Vogelsheck, 200 m &#246;stlich des Weissen Kreuzes, verl&#228;sst die Trasse den Wald (der seit 1809 100 m nach Norden ausgedehnt wurde) und l&#228;uft zuerst durch Weiden, dann durch Ackerfluren auf den Hengscheid &#246;stlich von B&#252;desheim zu. Die Milit&#228;rstra&#223;e scheut aus Sicherheitsgr&#252;nden keineswegs die M&#252;he des Auf- und Absteigens (24m aufw&#228;rts, 50m abw&#228;rts). N&#246;rdlich des Hengscheids im Umfeld des Ellickskreuzes&lt;span class=&#034;spip_note_ref&#034;&gt; [&lt;a href=&#034;#nb2&#034; class=&#034;spip_note&#034; rel=&#034;appendix&#034; title=&#034;Die Funde nahe des Ellickskreuzes sind im Archiv des Landesmuseum Trier (&#8230;)&#034; id=&#034;nh2&#034;&gt;2&lt;/a&gt;]&lt;/span&gt; l&#228;uft die R&#246;merstra&#223;e am &#246;stlichen Rand des B&#252;desheimer Bachtals in Wasserscheidenlage auf die Br&#252;cke des Oosbachs zu. Leider ist ohne arch&#228;ologische Pr&#252;fung auf dem von Ackerterrassen &#252;bers&#228;ten Hang keine sichere Aussage m&#246;glich. Wie &#252;blicherweise andernorts beobachtet werden kann, bleibt die Trasse solange wie m&#246;glich in der Wasserscheidenzone (und gehorcht so den Imperativen Sicherheit und Klima) und geht dann, sozusagen &#8222;im letzten Moment', steil abfallend auf den g&#252;nstigsten &#220;bergang &#252;ber den Oosbach zu, der sich ungef&#228;hr mit der heutigen Lage deckt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Einzelnen : Die Tranchot-und-M&#252;ffling-Karte von 1809 zeigt den urspr&#252;nglichen Verlauf : nach 700 m Wasserscheidenlage knickt die Trasse um 12&#176; nach Westen, nach weiteren 625 m nun 10&#176; nach Westen, nach weiteren 600 m 27&#176; nach Westen, um den bestm&#246;glichen &#220;bergang &#252;ber den Oosbach zu erreichen. N&#246;rdlich der Br&#252;cke f&#252;hrt ein Weg zielstrebig in Richtung Scheuern - er k&#246;nnte der Fortsetzung entsprechen, insbesondere da eine ca. 700 m gerade Trasse bis in H&#246;he Scheuren sich anschliesst (T+M Blatt 154 Gerolstein). Nicht unerw&#228;hnt bleiben soll, dass auf zwei Grundst&#252;cken direkt an der so genannten R&#246;merstra&#223;e Spuren zu sehen, bzw. zu sehen gewesen sind : Auf dem Grundst&#252;ck Benz ein Damm, auf dem Grundst&#252;ck des Landwirts Schauster die Fortsetzung dieses Damms. Die R&#246;merstra&#223;e durchl&#228;uft nacheinander einen nach Osten und dann einen nach Westen gerichteten ge&#246;ffneten Halbkreis. In dem zweiten lag der umfangreiche Duppacher Weiher. Mit letzterem erkl&#228;rt sich auch die Abknickung nach Nordwesten in Richtung Auel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Gebiet zwischen dem heutigen Josef-Schramm-Weg und der K51 hat keine Altstra&#223;en-Spuren hinterlassen. Daher nehmen wir an, dass die Trasse 800 m lang unter der K51 verl&#228;uft, dann - bei H&#246;he 490 m gerade auf die Kirche von Auel zul&#228;uft und den Tieferbach &#252;berquert (Kreuzung mit der mittelalterlichen Stra&#223;e von Koblenz nach Malmedy).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit der Richtungs&#228;nderung von 3,8&#176; auf 346&#176; f&#252;r 500 m, dann 336&#176; f&#252;r 650 m am Bach&#252;bergang r&#252;ckt der weitere Verlauf der Stra&#223;e um ca. 600 m nach Westen, ein gro&#223;r&#228;umiger Versprung. Diese 600 m werden jedoch bis J&#252;nkerath allm&#228;hlich wieder abgebaut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Auel zeigt eine Parzellengrenze in der Neuaufnahme von 1894 den Verlauf der Stra&#223;e nach Lehnerath s&#252;dlich der K52 an. In der preussischen Ur- und Neuaufnahme 5605 Stadtkyll ist sie n&#246;rdlich der K52 vollst&#228;ndig sichtbar, auch Luftbilder und die Forstkarte Pr&#252;m von 1940 zeigen ihre Lage. Auf 500 m der Gemeindegrenze (1809/10) Steffeln-Oberbettingen bildet die Stra&#223;e die Markierung.&lt;/p&gt;
&lt;div class='spip_document_18 spip_document spip_documents spip_document_image spip_documents_center spip_document_center spip_document_avec_legende' data-legende-len=&#034;10&#034; data-legende-lenx=&#034;&#034;
&gt;
&lt;figure class=&#034;spip_doc_inner&#034;&gt; &lt;a href='https://roemerstrassen.com/IMG/jpg/karte016.jpg' class=&#034;spip_doc_lien mediabox&#034; type=&#034;image/jpeg&#034;&gt; &lt;img src='https://roemerstrassen.com/IMG/jpg/karte016.jpg?1787983450' width='500' height='707' alt='' /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption class='spip_doc_legende'&gt; &lt;div class='spip_doc_titre '&gt;&lt;strong&gt;Karte 16
&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt; &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Auf der H&#246;he 515,7 m vor dem Lehnerath-Kreuz geht es steil abw&#228;rts - Spuren nicht sichtbar bis zum letzten Geb&#228;ude-Komplex, einem Bauernhof, auf der Nordseite der L25. N&#246;rdlich dieses Bauernhofes ist die ehemalige Lage des Damms (h=502m) deutlich erkennbar (UR 1846/Neu/Forstkarte Pr&#252;m 1940). Der Eigent&#252;mer, Landwirt Peters, hat uns erkl&#228;rt, dass man nach Rodung des Gr&#252;nstreifens, der den Damm begleitet hat, letzteren m&#252;hsam abgetragen habe. Der heutige Zustand zeigt den Damm immer noch in seinem Grundriss trotz Abtragung, da der Mutterboden nicht ersetzt worden ist. Im Bereich der Hofgeb&#228;ude befindet sich ein gut erkennbares Hohlweg-St&#252;ck.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unter 5,5&#176; (DGK 4074 Lissendorf-West 1981) l&#228;uft die Trasse 600 m geradlinig bis zum M&#252;hlenbach, &#246;stlich von einem tiefen Hohlweg begleitet. Die &#220;bergangszone (h = 460 m) ist eng gef&#252;hrt, eine Holzbr&#252;ckenkonstruktion ist vorstellbar. Ein Dammrest ist in der anschliessenden Weide sichtbar. Am M&#252;hlbach knickt die Stra&#223;e auf 21&#176; nach Osten mit 13,3 % Steigung, um dann nach &#220;berquerung des Sattels zwischen Lissendorf im Westen und dem Hunertsberg im Osten - hier genau : den H&#246;hen 507 m und 526,5 m - wieder in Nordrichtung zur&#252;ckzufallen. Die Fortsetzung l&#228;uft abw&#228;rts bis zu einem Zulauf des Lissendorfer Baches, dann wieder aufw&#228;rts. Die solit&#228;r liegende Waldparzelle (die &#246;stliche von dreien) besitzt an der Westseite einen H&#246;henunterschied zur angrenzenden Weide von ca. 2 m... Nahebei findet sich die starke Quelle des Zulaufs.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weiter aufw&#228;rts geht es durch die heutige Ferienhaussiedlung (h max = 402,5 m am Eichenweg) und wieder abw&#228;rts (Hohlwegrest) zum Lissendorfer Bach (Spuren einer Pflasterung im Bachbett ?).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit 5,2&#176; zieht die Stra&#223;e &#246;stlich des Birgeler Waldes nach Norden (Steinverdichtung). Nach ca. 300 m knickt sie auf 3,8&#176;, l&#228;uft &#252;ber eine Kreuzung (h = 510,7) landwirtschaftlicher Wege auf die H&#246;he h = 527,5 m zu. Dort knickt sie auf ca. 10&#176;, nach weiteren 200 m auf ca. 13&#176;. Die letzten beiden Knicke k&#246;nnten die Anpassung auf die Querung &#8222;Achelshofer Tal' und den Abstieg auf das Etappenziels &lt;i&gt;Icorigium&lt;/i&gt; durch das T&#252;tbachtal vorbereiten. Die Anh&#246;he h = 531 m stellt dabei die ideale Vermessungsstation nach Norden und S&#252;den - nach J&#252;nkerath und zum V-Punkt 540,3 m - hin dar. Seit der Steinverdichtung auf den Feldern des Bauernhofes Vietoris sind keine direkten Spuren sichtbar. Wenn man sich eine Trasse zwischen H&#246;he 531 m und dem Ausgang des T&#252;t-Tals vorstellt, dann &#252;berrascht ein Weg, der diesen Verlauf &#252;ber den Steinbruch nimmt, da er ein Steigungsverh&#228;ltnis bis zu 26&#176; hat, zu viel f&#252;r eine R&#246;merstra&#223;e. Im Luftbild ist jedoch eine Serpentine erkennbar, die eine L&#246;sung f&#252;r dieses Problem bringt und somit die r&#246;mische Trasse wieder ins Spiel bringt.&lt;/p&gt;
&lt;div class='spip_document_19 spip_document spip_documents spip_document_image spip_documents_center spip_document_center spip_document_avec_legende' data-legende-len=&#034;10&#034; data-legende-lenx=&#034;&#034;
&gt;
&lt;figure class=&#034;spip_doc_inner&#034;&gt; &lt;a href='https://roemerstrassen.com/IMG/jpg/karte017.jpg' class=&#034;spip_doc_lien mediabox&#034; type=&#034;image/jpeg&#034;&gt; &lt;img src='https://roemerstrassen.com/IMG/jpg/karte017.jpg?1787983450' width='500' height='707' alt='' /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption class='spip_doc_legende'&gt; &lt;div class='spip_doc_titre '&gt;&lt;strong&gt;Karte 17
&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt; &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Unterst&#252;tzend ist auch ein Gr&#228;berfeld ca 300 m vor der Stra&#223;enstation Icorigium/J&#252;nkerath an der Nordseite der Koblenzer Stra&#223;e. Direkt vor der Siedlung muss die R&#246;merstra&#223;e verspringen, um die Siedlung geradlinig zu erreichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Trasse ist schwach im Gel&#228;nde und deutlich in den Flurkarten (Flur 7, Pz 43/19) erkennbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Stra&#223;enstation J&#252;nkerath/Icorigium bestand aus l&#228;ngsrechteckigen H&#228;usern von ca. 10 m Breite und 15-24 m L&#228;nge. &#8222;Neben Verkaufsl&#228;den sind Herbergen und Schmieden, Reparaturwerkst&#228;tten f&#252;r die Fahrzeuge zu erwarten.' (C&#252;ppers) Auch Eisenverh&#252;ttung ist arch&#228;ologisch nachgewiesen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die sp&#228;tr&#246;mische Befestigungsanlage mit 13 Rundt&#252;rmen, Durchschnitt bis 10 m, wurde in Folge der Frankeneinf&#228;lle im 4. Jh. errichtet, wie in Bitburg, bzw. Neumagen. Die &#220;berbauung der Hausgrundrisse im Mauerbereich zeigt deutlich die kausale Verkn&#252;pfung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In gerader Fortsetzung verl&#228;sst die R&#246;merstra&#223;e die Stra&#223;ensiedlung in Richtung Heidenkopf. In der Uraufnahme von 1846 entspricht eine deutliche breite Trasse dem steilen Verlauf auf die H&#246;he, so wie es die Vorg&#228;nger von J. Hagen, Schmidt und der Generalmajor a. D. von Veith bereits Mitte des 19. Jh. festgestellt haben.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;hr /&gt;
		&lt;div class='rss_notes'&gt;&lt;div id=&#034;nb1&#034;&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&#034;spip_note_ref&#034;&gt;[&lt;a href=&#034;#nh1&#034; class=&#034;spip_note&#034; title=&#034;Notes 1&#034; rev=&#034;appendix&#034;&gt;1&lt;/a&gt;] &lt;/span&gt;Beier, Harm-Eckart, &lt;i&gt;Untersuchung zur Gestaltung des r&#246;mischen Stra&#223;ennetzes im Gebiet von Eifel, Hunsr&#252;ck und Pfalz aus der Sicht des Stra&#223;enbauingenieurs&lt;/i&gt;, Dissertation, Goslar, 1971.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div id=&#034;nb2&#034;&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&#034;spip_note_ref&#034;&gt;[&lt;a href=&#034;#nh2&#034; class=&#034;spip_note&#034; title=&#034;Notes 2&#034; rev=&#034;appendix&#034;&gt;2&lt;/a&gt;] &lt;/span&gt;Die Funde nahe des Ellickskreuzes sind im Archiv des Landesmuseum Trier aufbewahrt.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;
		
		</content:encoded>


		

	</item>
<item xml:lang="fr">
		<title>Der Stra&#223;enverlauf (III) : Meilbr&#252;ck - Bitburg - Nattenheimer Barriere</title>
		<link>https://roemerstrassen.com/Der-Strassenverlauf-III-Meilbruck-Bitburg-Nattenheimer-Barriere</link>
		<guid isPermaLink="true">https://roemerstrassen.com/Der-Strassenverlauf-III-Meilbruck-Bitburg-Nattenheimer-Barriere</guid>
		<dc:date>2025-11-09T17:37:29Z</dc:date>
		<dc:format>text/html</dc:format>
		<dc:language>fr</dc:language>
		<dc:creator>AdminCzK</dc:creator>



		<description>
&lt;p&gt;Meilbr&#252;ck &#8211; Bitburg &lt;br class='autobr' /&gt;
Karte 5, 6 &lt;br class='autobr' /&gt;
Im Bereich von Meilbr&#252;ck liegt die R&#246;merstra&#223;e westlich der B 51 (Preu&#223;ische Neuaufnahme 1887), von der Langmauer auf der Ostseite bis P&#252;tzh&#246;he n&#246;rdlich Bitburg begleitet. Zwischen dem Tannenbusch und Bitburg wurden 1818 beim Bau der Chaussee durch Quednow Schnitte festgehalten. Im Oberstedener Wald auf der Anh&#246;he &#246;stlich von M&#252;nchtal vermutete von Veith eine Signalstation. Auch im Zentrum von Bitburg erkennt er im Bereich von St. Maximin einen (&#8230;)&lt;/p&gt;


-
&lt;a href="https://roemerstrassen.com/-Die-Romerstrasse-von-Trier-nach-Neuss-" rel="directory"&gt;Die R&#246;merstra&#223;e von Trier nach Neuss&lt;/a&gt;


		</description>


 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Meilbr&#252;ck &#8211; Bitburg&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Karte 5, 6&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Bereich von Meilbr&#252;ck liegt die R&#246;merstra&#223;e westlich der B 51 (Preu&#223;ische Neuaufnahme 1887), von der Langmauer auf der Ostseite bis P&#252;tzh&#246;he n&#246;rdlich Bitburg begleitet. Zwischen dem Tannenbusch und Bitburg wurden 1818 beim Bau der Chaussee durch Quednow Schnitte festgehalten. Im Oberstedener Wald auf der Anh&#246;he &#246;stlich von M&#252;nchtal vermutete von Veith eine Signalstation. Auch im Zentrum von Bitburg erkennt er im Bereich von St. Maximin einen &#8222;kreisf&#246;rmigen Quadranten von 80 m Durchmesser, den &#220;berrest einer Signalstation'. An der Westseite der Trierer Stra&#223;e wurden r&#246;mische Gr&#228;ber gefunden.&lt;/p&gt;
&lt;div class='spip_document_7 spip_document spip_documents spip_document_image spip_documents_center spip_document_center spip_document_avec_legende' data-legende-len=&#034;9&#034; data-legende-lenx=&#034;&#034;
&gt;
&lt;figure class=&#034;spip_doc_inner&#034;&gt; &lt;a href='https://roemerstrassen.com/IMG/jpg/karte005.jpg' class=&#034;spip_doc_lien mediabox&#034; type=&#034;image/jpeg&#034;&gt; &lt;img src='https://roemerstrassen.com/IMG/jpg/karte005.jpg?1787983448' width='500' height='707' alt='' /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption class='spip_doc_legende'&gt; &lt;div class='spip_doc_titre '&gt;&lt;strong&gt;Karte 5
&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt; &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Das Kastell Bitburg wird von der Stra&#223;e geradlinig durchzogen. Wie in Neumagen oder J&#252;nkerath wurde es im 3/4. Jh. nach den Frankeneinf&#228;llen befestigt. Der Ort wird in der Peutingerschen Tafel als BEDA erw&#228;hnt, war also mansio, eine Station mit erh&#246;htem Komfort, wie AUSAVA und ICORIGIUM weiter n&#246;rdlich. An der Nordseite des Mauerrings f&#228;llt ein 12 x 12 m gro&#223;es Quadrat auf. Es wird als Leuchtsignalturm (farator) gedeutet, der vor dem Bau der Kastellmauer errichtet wurde. Dazu ist im Landesmuseum Trier ein Gedenkstein mit Bauinschrift erhalten.&lt;/p&gt;
&lt;div class='spip_document_8 spip_document spip_documents spip_document_image spip_documents_center spip_document_center spip_document_avec_legende' data-legende-len=&#034;9&#034; data-legende-lenx=&#034;&#034;
&gt;
&lt;figure class=&#034;spip_doc_inner&#034;&gt; &lt;a href='https://roemerstrassen.com/IMG/jpg/karte006.jpg' class=&#034;spip_doc_lien mediabox&#034; type=&#034;image/jpeg&#034;&gt; &lt;img src='https://roemerstrassen.com/IMG/jpg/karte006.jpg?1787983448' width='500' height='707' alt='' /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption class='spip_doc_legende'&gt; &lt;div class='spip_doc_titre '&gt;&lt;strong&gt;Karte 6
&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt; &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bitburg - Nattenheimer Barriere&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Karte 7, 8, 9, 10&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An der Westseite der K&#246;lner Stra&#223;e, ca. 450 m von der Kirche St. Maximin entfernt, sind Spuren einer r&#246;mischen Siedlung und ein Heiligtum nachgewiesen. Wahrscheinlich liegt die R&#246;merstra&#223;e unter der ehemaligen B 51. Eine Untersuchung der alten Grenze (Langmauer oder R&#246;merstra&#223;e) k&#246;nnte hier weiterhelfen (Hagen 1923, S. 84).&lt;/p&gt;
&lt;div class='spip_document_9 spip_document spip_documents spip_document_image spip_documents_center spip_document_center spip_document_avec_legende' data-legende-len=&#034;9&#034; data-legende-lenx=&#034;&#034;
&gt;
&lt;figure class=&#034;spip_doc_inner&#034;&gt; &lt;a href='https://roemerstrassen.com/IMG/jpg/karte007.jpg' class=&#034;spip_doc_lien mediabox&#034; type=&#034;image/jpeg&#034;&gt; &lt;img src='https://roemerstrassen.com/IMG/jpg/karte007.jpg?1787983448' width='500' height='707' alt='' /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption class='spip_doc_legende'&gt; &lt;div class='spip_doc_titre '&gt;&lt;strong&gt;Karte 7
&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt; &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Vor der aufw&#228;ndigen Verbindung der L 32 mit der B 51 kann man im Feld einen Schatten der Trasse sehen, der sich auch n&#246;rdlich des Knotens abbildet. &#214;stlich von P&#252;tzh&#246;he befinden sich direkt an der alten B 51 Hohlwegreste im Baumgarten. Auf der Westseite sah von Veith in einem rundlichen Postament den Rest eines Signalturmes.&lt;/p&gt;
&lt;div class='spip_document_10 spip_document spip_documents spip_document_image spip_documents_center spip_document_center spip_document_avec_legende' data-legende-len=&#034;9&#034; data-legende-lenx=&#034;&#034;
&gt;
&lt;figure class=&#034;spip_doc_inner&#034;&gt; &lt;a href='https://roemerstrassen.com/IMG/jpg/karte008.jpg' class=&#034;spip_doc_lien mediabox&#034; type=&#034;image/jpeg&#034;&gt; &lt;img src='https://roemerstrassen.com/IMG/jpg/karte008.jpg?1787983448' width='500' height='707' alt='' /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption class='spip_doc_legende'&gt; &lt;div class='spip_doc_titre '&gt;&lt;strong&gt;Karte 8
&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt; &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Die Stra&#223;e knickt auf der P&#252;tzh&#246;he. Sie lief fr&#252;her ca. 1,5 km geradlinig in eine Linkskurve (ca. 4,4 km von der Bitburger Kirche St. Maximin - Preu&#223;ische Uraufnahme). Hagen : &#8222;&#8230; kamen 1823 bei Arbeiten f&#252;r die Stra&#223;e von Bitburg nach Pr&#252;m ... 2 Meilensteine (v. 121 u. 139) zutage. Sie zeigen als Entfernung 22 milia passuum' (Hagen 1923, S. 85). Westlich bei H&#246;he h = 412 m fanden sich auf dem Kockelberg Reste einer Jupiters&#228;ule. Auch nach einer Rochade westw&#228;rts fand man in der Flur Hetterb&#252;sch auf dem Nattenheimer Kopf (= Trimberg ?) einen Tempel mit Weihung an Fortuna.&lt;/p&gt;
&lt;div class='spip_document_11 spip_document spip_documents spip_document_image spip_documents_center spip_document_center spip_document_avec_legende' data-legende-len=&#034;9&#034; data-legende-lenx=&#034;&#034;
&gt;
&lt;figure class=&#034;spip_doc_inner&#034;&gt; &lt;a href='https://roemerstrassen.com/IMG/jpg/karte009.jpg' class=&#034;spip_doc_lien mediabox&#034; type=&#034;image/jpeg&#034;&gt; &lt;img src='https://roemerstrassen.com/IMG/jpg/karte009.jpg?1787983448' width='500' height='707' alt='' /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption class='spip_doc_legende'&gt; &lt;div class='spip_doc_titre '&gt;&lt;strong&gt;Karte 9
&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt; &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class='spip_document_12 spip_document spip_documents spip_document_image spip_documents_center spip_document_center spip_document_avec_legende' data-legende-len=&#034;10&#034; data-legende-lenx=&#034;&#034;
&gt;
&lt;figure class=&#034;spip_doc_inner&#034;&gt; &lt;a href='https://roemerstrassen.com/IMG/jpg/karte010.jpg' class=&#034;spip_doc_lien mediabox&#034; type=&#034;image/jpeg&#034;&gt; &lt;img src='https://roemerstrassen.com/IMG/jpg/karte010.jpg?1787983449' width='500' height='707' alt='' /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption class='spip_doc_legende'&gt; &lt;div class='spip_doc_titre '&gt;&lt;strong&gt;Karte 10
&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt; &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Karte 11, 12&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ca. 1 km vor der Nattenheimer Barriere liegen in den Weiden s&#252;dlich des Trimberges Ackerterrassen, eine davon im Waldbereich ist auffallend gro&#223;. Westlich vor Staffelstein befindet sich an der Nutzungsgrenze von Wald und Feld eine r&#246;mische Tr&#252;mmerstelle.&lt;/p&gt;
&lt;div class='spip_document_13 spip_document spip_documents spip_document_image spip_documents_center spip_document_center spip_document_avec_legende' data-legende-len=&#034;10&#034; data-legende-lenx=&#034;&#034;
&gt;
&lt;figure class=&#034;spip_doc_inner&#034;&gt; &lt;a href='https://roemerstrassen.com/IMG/jpg/karte011.jpg' class=&#034;spip_doc_lien mediabox&#034; type=&#034;image/jpeg&#034;&gt; &lt;img src='https://roemerstrassen.com/IMG/jpg/karte011.jpg?1787983449' width='500' height='707' alt='' /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption class='spip_doc_legende'&gt; &lt;div class='spip_doc_titre '&gt;&lt;strong&gt;Karte 11
&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt; &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Im Bereich von Staffelstein soll die R&#246;merstra&#223;e nach Auskunft des Landwirtes Horst Leisen &#246;stlich der heutigen Stra&#223;e verlaufen sein (beim Pfl&#252;gen angeschnitten).&lt;/p&gt;
&lt;div class='spip_document_14 spip_document spip_documents spip_document_image spip_documents_center spip_document_center spip_document_avec_legende' data-legende-len=&#034;10&#034; data-legende-lenx=&#034;&#034;
&gt;
&lt;figure class=&#034;spip_doc_inner&#034;&gt; &lt;a href='https://roemerstrassen.com/IMG/jpg/karte012.jpg' class=&#034;spip_doc_lien mediabox&#034; type=&#034;image/jpeg&#034;&gt; &lt;img src='https://roemerstrassen.com/IMG/jpg/karte012.jpg?1787983449' width='500' height='707' alt='' /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption class='spip_doc_legende'&gt; &lt;div class='spip_doc_titre '&gt;&lt;strong&gt;Karte 12
&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt; &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Eine weitere, bisher nicht bekannte Tr&#252;mmerstelle liegt auf der Ostseite der L 32 etwa 1 km n&#246;rdlich des Staffelsteines (50&#176; 04' 44' Nord, 6&#176; 32' 37' Ost).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ungef&#228;hr 2 km n&#246;rdlich des Staffelsteines bilden die &#8222;Spuren der R&#246;merstra&#223;e' die Gemeindegrenzen von Seffern und Malbergweich (gleichzeitig Departementgrenze).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Chaussee von 1818 (heute L 32) trug damals die Bezeichnung &#8222;Grande Route de Treves &#224; Liege par Pr&#252;m'. Die ver&#228;nderten politischen Verh&#228;ltnisse und die dadurch verschobene Zentralit&#228;t spiegeln sich in der Verlegung der &#252;bergeordneten Stra&#223;en wider.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Trasse der R&#246;merstra&#223;e l&#228;uft von Staffelstein an westlich der Chaussee und dann geradlinig weiter, w&#228;hrend die j&#252;ngere sich allm&#228;hlich in Richtung Westen nach Pr&#252;m wendet. Erstere geht auf der Westseite an einem Kreuz von 1930 vorbei und &#252;ber einen Acker (Flurname &#8222;Im Flaas') in die Gemarkung &#8222;In der Hausbach'.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der anschlie&#223;enden Weide (Flurname &#8222;Oben an der L&#252;h') ist in Fortsetzung der o. g. Grenze deutlich ein Hohlweg zu sehen, der 1888 noch als Weg genutzt wurde. Nach Passieren des Hausbaches (dessen Quelle 1888 &#246;stlich der Trasse lag, heute Wasserbeh&#228;lter) geht es wieder rigoros nach Norden, wenn auch die Grenze nach Verlauf von Jahrhunderten etwas aufgeweicht wirkt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bis auf den &#246;stlichen Dreeskopf sind die Spuren gut zu verfolgen, obwohl s&#252;dlich der H&#246;he h = 528,2 m eine Ansch&#252;ttung von Bauschutt den vorher gut sichtbaren Damm unsichtbar macht.&lt;/p&gt;
&lt;div class='spip_document_15 spip_document spip_documents spip_document_image spip_documents_center spip_document_center spip_document_avec_legende' data-legende-len=&#034;10&#034; data-legende-lenx=&#034;&#034;
&gt;
&lt;figure class=&#034;spip_doc_inner&#034;&gt; &lt;a href='https://roemerstrassen.com/IMG/jpg/karte013.jpg' class=&#034;spip_doc_lien mediabox&#034; type=&#034;image/jpeg&#034;&gt; &lt;img src='https://roemerstrassen.com/IMG/jpg/karte013.jpg?1787983449' width='500' height='707' alt='' /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption class='spip_doc_legende'&gt; &lt;div class='spip_doc_titre '&gt;&lt;strong&gt;Karte 13
&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt; &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;N&#246;rdlich des Dreeskopfes ist die Stra&#223;e im Luftbild sichtbar. Sie geht unbeirrt nordw&#228;rts, w&#228;hrend die Departementgrenze nach Osten auf den Pilgerweg Aachen-(K&#246;ln)-Pr&#252;m-Trier abbiegt. Bis zum Tannenbach l&#228;sst sich der H&#246;henunterschied gut verteilen (4,3%). Am letzten Bauernhof vom Ortsteil Neuenweiher - genannt &#8222;Hof' - mit Brunnen verl&#228;uft die Stra&#223;e zwischen Balesfeld und Neuheilenbach, 130 m lang auch die Gemeindegrenze bildend.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf den letzten 400 m vor dem Tannenbach bilden sich drei parallel verlaufende D&#228;mme. Nach der Bachquerung (Flurname &#8222;In der Katzenbach') f&#252;hrt ein steiler Anstieg zur&#252;ck in die Wasserscheidenlage.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oben angekommen sind wieder drei D&#228;mme sichtbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der TK 1:25000 (Ausschnitt) deutet sich die Richtung der Talquerung im ersten Dammst&#252;ck noch an : 354,5&#176;, dann knickt die Trasse nach Osten bei 4,5&#176;. Der Grund hierf&#252;r ist verst&#228;ndlich : Die Stra&#223;e wird durch eine Zertalung (Quertal) von Osten her in der Wasserscheidenlage auf einen engen Bereich reduziert. Konnte sie diese &#8222;Bedrohung' durch den Knick auf 4,5&#176; bereits 700 m vorher ausgleichen, so muss sie der nun folgenden zweiten Zertalung von Osten her ausweichen. Die L&#246;sung : 338&#176; auf 250 m L&#228;nge, dann Knick auf 15&#176; auf 800 m L&#228;nge bis zur &#8222;Kaisereiche&#8220;. Dort ist wieder Anschluss an die Gro&#223;richtung von knapp 6&#176;, die auf gut 6 km bis zum Vogelsheck eingehalten wird, ausgenommen zwei kleinr&#228;umige Probleme im Wallersheimer Wald.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der H&#246;he von Wei&#223;enseifen ist ein Forstweg auf den r&#246;mischen Stra&#223;endamm gelegt (TK 25000 Beschriftung &#8222;R&#246;merstra&#223;e').&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
		</content:encoded>


		

	</item>
<item xml:lang="fr">
		<title>Der Stra&#223;enverlauf (II) : Neuhaus - Newel - Meilbr&#252;ck</title>
		<link>https://roemerstrassen.com/Der-Strassenverlauf-II-Neuhaus-Newel-Meilbruck</link>
		<guid isPermaLink="true">https://roemerstrassen.com/Der-Strassenverlauf-II-Neuhaus-Newel-Meilbruck</guid>
		<dc:date>2025-11-09T17:35:13Z</dc:date>
		<dc:format>text/html</dc:format>
		<dc:language>fr</dc:language>
		<dc:creator>AdminCzK</dc:creator>



		<description>
&lt;p&gt;Neuhaus - Hohensonne &lt;br class='autobr' /&gt;
Philipp Schmitt erw&#228;hnt einen Meilensteinrest bei Neuhaus. Hagen dann auf dem gegen&#252;ber liegenden Geisberg eine Station, die bei von Veith als &#8222;Ansiedlung' bezeichnet wird. Letzterer vermutet auf dem Geisberg eine Signalstation (Hagen 1923, S. 81). &lt;br class='autobr' /&gt;
Weiter geht es nach Hohensonne am Talhang des Hungerberges vorbei. Mit einer Rochade, einem Versprung nach Westen, umgeht man ein Problem geologischer bzw. hydrologischer Art. &#8222;Im Vorhofe dieses Wirtshauses (Hohensonne) (&#8230;)&lt;/p&gt;


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&lt;a href="https://roemerstrassen.com/-Die-Romerstrasse-von-Trier-nach-Neuss-" rel="directory"&gt;Die R&#246;merstra&#223;e von Trier nach Neuss&lt;/a&gt;


		</description>


 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Neuhaus - Hohensonne&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Philipp Schmitt erw&#228;hnt einen Meilensteinrest bei Neuhaus. Hagen dann auf dem gegen&#252;ber liegenden Geisberg eine Station, die bei von Veith als &#8222;Ansiedlung' bezeichnet wird. Letzterer vermutet auf dem Geisberg eine Signalstation (Hagen 1923, S. 81).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weiter geht es nach Hohensonne am Talhang des Hungerberges vorbei. Mit einer Rochade, einem Versprung nach Westen, umgeht man ein Problem geologischer bzw. hydrologischer Art. &#8222;Im Vorhofe dieses Wirtshauses (Hohensonne) brach man sie (die Stra&#223;e) aus. Die Unterlage bestand aus gro&#223;en Kalksteinen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Hohensonne &#8211; Newel&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Karten 1, 2, 3&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein landwirtschaftlicher Weg mit Hohlweg l&#228;uft n&#246;rdlich des Kuhpeterberges in die &#228;ltere B 51. N&#246;rdlich des Abzweiges nach Olk, in der H&#246;he des Birkenhofes, geht 120 m s&#252;dlich der H&#246;he h = 367,7 m die Trasse &#8222;in gerader Bahn' (Hagen) nach Norden (H&#246;he ca. 361 m), heute als Gemeindegrenze (fr&#252;her &#8222;Bawngrenze' genannt). Auch hier kann man nach Hintergr&#252;nden der Rochade suchen (Topografie, Wasserversorgung, Lage der Langmauer).&lt;/p&gt;
&lt;div class='spip_document_5 spip_document spip_documents spip_document_image spip_documents_center spip_document_center spip_document_avec_legende' data-legende-len=&#034;9&#034; data-legende-lenx=&#034;&#034;
&gt;
&lt;figure class=&#034;spip_doc_inner&#034;&gt; &lt;a href='https://roemerstrassen.com/IMG/jpg/karte003.jpg' class=&#034;spip_doc_lien mediabox&#034; type=&#034;image/jpeg&#034;&gt; &lt;img src='https://roemerstrassen.com/IMG/jpg/karte003.jpg?1787983447' width='500' height='707' alt='' /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption class='spip_doc_legende'&gt; &lt;div class='spip_doc_titre '&gt;&lt;strong&gt;Karte 3
&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt; &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Der Bach, der westlich vom Sportplatz Newel entspringt, wird von der B 51 umgangen. Die Vermeidung von Bach&#252;berquerungen ist also nicht nur r&#246;misches Planungsziel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die r&#246;mische Trasse knickt 150 m s&#252;dlich der Stra&#223;e Newel - Olk von ca. 348&#176; auf 6&#176;. Die Gemeindegrenze l&#228;uft von diesem Knickpunkt nahezu gerade 1,1 km n&#246;rdlich in den Zusammenschluss mit der Fahrstra&#223;e aus dem Biewertal.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;S&#252;dlich vor Brandenb&#252;sch befindet sich auf der Ostseite ein Brandgr&#228;berfeld. Durch das Waldgebiet bei Brandenb&#252;sch (H&#252;gelgr&#228;ber) l&#228;uft mit der R&#246;merstra&#223;e ein Hohlwegb&#252;ndel von 400 m L&#228;nge bei bis zu 1,20 m Dammh&#246;hen. Im Treffpunkt mit der Fahrstra&#223;e aus dem Biewertal dreht die Trasse wieder auf ca. 340&#176;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Newel - Helenenberg&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch die Langmauer zeigt sich wasserabweisend, umgeht die Quelle des M&#246;hner Baches und n&#228;hert sich der R&#246;merstra&#223;e an. Bei Windm&#252;hle stellte Pastor P. Schmitt 1853 noch einen &#8222;5 Fu&#223; hohen R&#252;cken' fest. Und weiter (zitiert in Steinhausen 1936, S. 141) : &#8222;Die neue Landstra&#223;e ist in der Richtung der R&#246;merstra&#223;e gef&#252;hrt und deren Material zum Neubau verwendet worden und wird noch st&#228;ndig zur Ausbesserung benutzt.' Hagen erw&#228;hnt in Helenenberg die Fundamente eines r&#246;mischen Geb&#228;udes gegen&#252;ber dem Posthaus, wo auch zahlreiche Hufeisen gefunden wurden&lt;span class=&#034;spip_note_ref&#034;&gt; [&lt;a href=&#034;#nb1&#034; class=&#034;spip_note&#034; rel=&#034;appendix&#034; title=&#034;Hufeisen tauchen im deutschen Sprachraum erst zu Beginn des 9. Jh. in der (&#8230;)&#034; id=&#034;nh1&#034;&gt;1&lt;/a&gt;]&lt;/span&gt;. Schon von Veith vermutete dort eine Station. 1957 wurden beim Ausbau der B 51 arch&#228;ologische Untersuchungen vorgenommen. Dabei wurde 3 km n&#246;rdlich von Helenenberg eine Fahrbahn von 125 m L&#228;nge, zuunterst 5,75 m breit und bis zu 50 cm stark, gefunden. Der von einem Entw&#228;sserungsgraben begleitete Damm bestand aus einer 30 - 40 cm starken Kalkstein-Packlage unter einer 8 - 10 cm dicken Kiesschicht. Hier wurde ein Hufeisen gefunden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf diesen Bauk&#246;rper wurden in der Folge zwei weitere Stra&#223;en von nur 4,50 m Breite aufgetragen. Die vierte dieser Stra&#223;en ist deutlich breiter mit 55 cm dickem Lehmboden und viel Kleinschlag mit einer befestigten, 20 cm starken Steinschotterschicht. Die f&#252;nfte, wohl napoleonische Trasse besteht aus einer 20 - 25 cm hohen Kalkstein-Packlage und 10 cm Schotter dar&#252;ber. Die sechste Stra&#223;e ist die B 51 von 1957 vor dem Ausbau der heutigen B 51.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Helenenberg &#8211; Meilbr&#252;ck&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div class='spip_document_6 spip_document spip_documents spip_document_image spip_documents_center spip_document_center spip_document_avec_legende' data-legende-len=&#034;9&#034; data-legende-lenx=&#034;&#034;
&gt;
&lt;figure class=&#034;spip_doc_inner&#034;&gt; &lt;a href='https://roemerstrassen.com/IMG/jpg/karte004.jpg' class=&#034;spip_doc_lien mediabox&#034; type=&#034;image/jpeg&#034;&gt; &lt;img src='https://roemerstrassen.com/IMG/jpg/karte004.jpg?1787983447' width='500' height='707' alt='' /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption class='spip_doc_legende'&gt; &lt;div class='spip_doc_titre '&gt;&lt;strong&gt;Karte 4
&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt; &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Die Trasse l&#228;uft nordw&#228;rts, von einer Gemeindegrenze auf der Westseite begleitet. Steinhausen erinnert an die einstige Bedeutung im 11. Jh. : &#8222;Die Grenze des Bannforstes, den Kaiser Heinrich II. im Jahr 1023 dem Trierer Erzbischof verleiht, zieht bei Olk &#252;ber die publica platea (&#246;ffentliche Stra&#223;e) (Steinhausen 1936, S. 149).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei Meilbr&#252;ck verlief die Grenze zwischen Trier und Luxemburg. Der Name &#8222;Meilbr&#252;ck' deutet nach Steinhausen auf das Wort &#8222;Stra&#223;e' hin. Er belegt dies mit den Vergleichen nach K. Schulte u. a. ( Steinhausen 1936, S. 151). Schon 1811 wurde eine Weiheinschrift an Merkur, die die Errichtung von zwei Tempeln erw&#228;hnt, gefunden. R&#246;mische Mauerreste wurden auf beiden Seiten der Stra&#223;e entdeckt sowie 1841 eine kopflose Statuette der sitzenden Fortuna.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Zug von Sta&#223;enausbauarbeiten fanden im Sommer 2008 arch&#228;ologische Untersuchungen des Landesmuseums Trier statt. Die Grabung brachte neue Erkenntnisse, z.B. Randsteine auf 700 m L&#228;nge, die der Statik der Fahrbahn zugeordnet wurden. Zur Bedeutung der extremen Stra&#223;engr&#228;ben von 3 und 4 m Tiefe liegt noch keine Erkl&#228;rung vor&lt;span class=&#034;spip_note_ref&#034;&gt; [&lt;a href=&#034;#nb2&#034; class=&#034;spip_note&#034; rel=&#034;appendix&#034; title=&#034;Sabine Faust, &#8222;R&#246;merstra&#223;e und Langmauer bei Meilbr&#252;ck, Gemeinde Meckel, (&#8230;)&#034; id=&#034;nh2&#034;&gt;2&lt;/a&gt;]&lt;/span&gt;. Interessant ist hier der Nachweis, dass die Packlage (Stickung) der ersten R&#246;merstra&#223;e von ca. 19 vor Chr. teilweise f&#252;r den Ausbau der zweiten benutzt wurde.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;hr /&gt;
		&lt;div class='rss_notes'&gt;&lt;div id=&#034;nb1&#034;&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&#034;spip_note_ref&#034;&gt;[&lt;a href=&#034;#nh1&#034; class=&#034;spip_note&#034; title=&#034;Notes 1&#034; rev=&#034;appendix&#034;&gt;1&lt;/a&gt;] &lt;/span&gt;Hufeisen tauchen im deutschen Sprachraum erst zu Beginn des 9. Jh. in der Nordschweiz auf.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div id=&#034;nb2&#034;&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&#034;spip_note_ref&#034;&gt;[&lt;a href=&#034;#nh2&#034; class=&#034;spip_note&#034; title=&#034;Notes 2&#034; rev=&#034;appendix&#034;&gt;2&lt;/a&gt;] &lt;/span&gt;Sabine Faust, &#8222;R&#246;merstra&#223;e und Langmauer bei Meilbr&#252;ck, Gemeinde Meckel, Eifelkreis Bitburg-Pr&#252;m&#8220;, in &lt;i&gt;Funde und Ausgrabungen im Bezirk Trier&lt;/i&gt;, Heft 40/2008, S.14-19, Rheinisches Landesmuseum Trier.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;
		
		</content:encoded>


		

	</item>
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		<title>Der Stra&#223;enverlauf (I) : Trier - Aacher H&#246;he - Neuhaus</title>
		<link>https://roemerstrassen.com/Der-Strassenverlauf-I-Trier-Aacher-Hohe-Neuhaus</link>
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		<dc:date>2025-11-09T17:33:17Z</dc:date>
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		<dc:language>fr</dc:language>
		<dc:creator>AdminCzK</dc:creator>



		<description>
&lt;p&gt;Der Stra&#223;enverlauf zwischen Trier und Sirzenicher Bach &lt;br class='autobr' /&gt;
Nach Strabo begann Agrippa mit dem Bau mehrerer Heerstrassen, wovon eine von Lugdunum (Lyon) &#252;ber Langres, Metz nach Trier und weiter an den Rhein f&#252;hrte (Hagen, 1923). Zum Alter der R&#246;merstra&#223;e Trier - Neuss (mit Abzweigen nach Bonn und K&#246;ln) sei auf die dendrochronologische Untersuchung der ersten r&#246;mischen Pfahljochbr&#252;cke in Trier verwiesen. Unterst&#252;tzt wird sie durch die Ergebnisse aus Belgien (Corbiau 2004), die f&#252;r die Stra&#223;en (&#8230;)&lt;/p&gt;


-
&lt;a href="https://roemerstrassen.com/-Die-Romerstrasse-von-Trier-nach-Neuss-" rel="directory"&gt;Die R&#246;merstra&#223;e von Trier nach Neuss&lt;/a&gt;


		</description>


 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der Stra&#223;enverlauf zwischen Trier und Sirzenicher Bach&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach Strabo begann Agrippa mit dem Bau mehrerer Heerstrassen, wovon eine von Lugdunum (Lyon) &#252;ber Langres, Metz nach Trier und weiter an den Rhein f&#252;hrte (Hagen, 1923). Zum Alter der R&#246;merstra&#223;e Trier - Neuss (mit Abzweigen nach Bonn und K&#246;ln) sei auf die dendrochronologische Untersuchung der ersten r&#246;mischen Pfahljochbr&#252;cke in Trier verwiesen&lt;span class=&#034;spip_note_ref&#034;&gt; [&lt;a href=&#034;#nb1&#034; class=&#034;spip_note&#034; rel=&#034;appendix&#034; title=&#034;Heinz C&#252;ppers (Hrsg.), Die R&#246;mer in Rheinland-Pfalz, Theiss Verlag, 1990, S. (&#8230;)&#034; id=&#034;nh1&#034;&gt;1&lt;/a&gt;]&lt;/span&gt;. Unterst&#252;tzt wird sie durch die Ergebnisse aus Belgien (Corbiau 2004), die f&#252;r die Stra&#223;en von Tongeren nach Bavay, von Tongeren nach Metz sowie die Siedlung Tongeren und die Br&#252;cke von Amay dendrochronologisch den gleichen Zeitraum aufweisen : 17 vor Chr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Beginn der R&#246;merstra&#223;e Trier - Neuss lag wahrscheinlich an der r&#246;mischen Stadtmauer aus dem 1. Jh. vor Chr. Zum Vergleich : F&#252;r die Stra&#223;e K&#246;ln-Boulogne ist der Ausgangspunkt an der Stadtmauer von K&#246;ln nachgewiesen.&lt;/p&gt;
&lt;div class='spip_document_1 spip_document spip_documents spip_document_image spip_documents_center spip_document_center spip_document_avec_legende' data-legende-len=&#034;9&#034; data-legende-lenx=&#034;&#034;
&gt;
&lt;figure class=&#034;spip_doc_inner&#034;&gt; &lt;a href='https://roemerstrassen.com/IMG/jpg/karte001.jpg' class=&#034;spip_doc_lien mediabox&#034; type=&#034;image/jpeg&#034;&gt; &lt;img src='https://roemerstrassen.com/IMG/jpg/karte001.jpg?1787983447' width='500' height='707' alt='' /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption class='spip_doc_legende'&gt; &lt;div class='spip_doc_titre '&gt;&lt;strong&gt;Karte 1
&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt; &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Wir gehen davon aus, dass der Ausgangspunkt in Trier ebenso nahe der Achse der ersten R&#246;merbr&#252;cke lag, ca. 26 m flussabw&#228;rts, parallel zur heutigen Br&#252;cke. Nach &#220;berquerung der 370 m langen Br&#252;cke - ein Ereignis, das in einer Exedra architektonisch betont wurde - ging man flussabw&#228;rts Richtung Nordosten. Der Verlauf entspricht anfangs f&#252;r 450 m Richtung 2&#176; der Aachener Stra&#223;e. An deren Knick lief sie wahrscheinlich geradlinig 500 m weiter und schnitt die heutige Stra&#223;e (genannt &#8222;R&#246;merstra&#223;e', vormals &#8222;Neuer Weg') am Abzweig zur Stra&#223;e &#8222;Im Hospitalsfeld'. Von diesem Abzweig konnte sie noch 200 m weiter geradlinig bis vor den Sandsteinhang laufen, wo sie parallel zur nat&#252;rlichen Barriere auf 24&#176; aufbog. Bei der H&#246;he h = 158,1 m erfolgte f&#252;r 200 m eine erneute Zwangskorrektur auf 53&#176;, dann mehrere Winkel&#228;nderungen in die Gegenrichtung bis zur vorl&#228;ufigen maximalen H&#246;he h = 185 m auf der Kreuzung am Abzweig zum Markusberg. Bis zum Sirzenicher Bach ging es abw&#228;rts, bei der dichten Bewaldung w&#228;re eine Furt anstelle einer Br&#252;cke denkbar (hier mit Br&#252;cke 2 bezeichnet). Die Flur hat den Namen &#8222;Auf der alten Br&#252;cke'&lt;span class=&#034;spip_note_ref&#034;&gt; [&lt;a href=&#034;#nb2&#034; class=&#034;spip_note&#034; rel=&#034;appendix&#034; title=&#034;Kutzbach, Trierer Zeitschrift 1926 Anmerkung 134 : &#8222;...altes, vielleicht (&#8230;)&#034; id=&#034;nh2&#034;&gt;2&lt;/a&gt;]&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Trierer Stadtwald - Aacher H&#246;he&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der nun folgende Abschnitt bis zur Aacher H&#246;he, auf dem 225 m H&#246;henunterschied von der Br&#252;cke aus &#252;berwunden werden m&#252;ssen, ist ungew&#246;hnlich schwierig, da nicht nur das Gel&#228;nde durch Ver&#228;nderungen und &#220;berpr&#228;gungen gest&#246;rt, sondern auch die Lage des wichtigsten Gew&#228;ssers, des Gillenbaches, ver&#228;ndert worden ist. Dieser lief durch das &#8222;falsche Biewertal' bei Biewer in die Mosel (2. und 3. Verlauf nach Steinhausen). F&#252;r den neuzeitlichen Verlauf schreibt der Pfarrer Philipp Schmitt : &#8222;...man habe ihn erst im Anfang des 18. Jh. in der jetzigen Richtung &#252;ber die Felsen geleitet, um den Palliener M&#252;hlen mehr Wasser zu geben (Steinhausen 1936, S. 138). Als Anstiege aus dem Moseltal sind in der Umgebung des Gillenbaches drei Stra&#223;en zu unterscheiden : die r&#246;mische Stra&#223;e, die Kurf&#252;rstenstra&#223;e von 1773 und die Napoleonstra&#223;e von 1809, die ungef&#228;hr dem Verlauf der heutigen B 51 entspricht&lt;span class=&#034;spip_note_ref&#034;&gt; [&lt;a href=&#034;#nb3&#034; class=&#034;spip_note&#034; rel=&#034;appendix&#034; title=&#034;J. Steinhausen, Arch&#228;ologische Siedlungskunde des Trierer Landes, Trier, (&#8230;)&#034; id=&#034;nh3&#034;&gt;3&lt;/a&gt;]&lt;/span&gt;. F&#252;r eine Trasse auf der linken Seite des Gillenbaches haben wir keine direkten Spuren gefunden. Die historische Karte von Fischbach (vor 1800) zeigt jedoch eine Stra&#223;e mit einem Parallelweg. Hohlwegb&#252;ndel im oberen Bereich des Gillenbaches und auf der Ostseite der B 51 best&#228;tigen die Karte.&lt;/p&gt;
&lt;div class='spip_document_4 spip_document spip_documents spip_document_image spip_documents_center spip_document_center'&gt;
&lt;figure class=&#034;spip_doc_inner&#034;&gt; &lt;a href='https://roemerstrassen.com/IMG/jpg/karte002.jpg' class=&#034;spip_doc_lien mediabox&#034; type=&#034;image/jpeg&#034;&gt; &lt;img src='https://roemerstrassen.com/IMG/jpg/karte002.jpg?1787983447' width='500' height='354' alt='' /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Wir weisen auf eine Rampe gegen&#252;ber der Br&#252;cke 2 &#252;ber den Sirzenicher Bach hin. Diese Rampe ist Teil eines Wanderweges zur Gillenbachbr&#252;cke (Br&#252;cke 3) &#252;ber den Kamm des Sandberges hinweg. Unserer Meinung nach ist der Beginn der Rampe gegen&#252;ber der Br&#252;cke 2 die technisch einfachste L&#246;sung, die gleichzeitig das Sicherheitsbed&#252;rfnis des Milit&#228;rs ber&#252;cksichtigt&lt;span class=&#034;spip_note_ref&#034;&gt; [&lt;a href=&#034;#nb4&#034; class=&#034;spip_note&#034; rel=&#034;appendix&#034; title=&#034;Moselbr&#252;cke = Br&#252;cke 1, Sirzenicher Bach = Br&#252;cke 2 Gillenbach = Br&#252;cke 3&#034; id=&#034;nh4&#034;&gt;4&lt;/a&gt;]&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Gefahrenzone besteht aus dem Abschnitt zwischen Sirzenicher Tal - Rampenbeginn h = 166 m - und der Wasserscheidenlage bei H&#246;he h = 253 (Stein mit Beschriftung &#8222;R&#246;merstra&#223;e'). Der H&#246;henunterschied von 87 m entspricht bei 600 m L&#228;nge einer Steigung von 14,5 %. Zum Vergleich : Die restliche Strecke bis zur Aacher H&#246;he (3. Meile) betr&#228;gt 1825 m bei 108 m H&#246;hendifferenz, also 5,9 % Steigung. Dies ist typisch f&#252;r r&#246;mische Planung : es geht kurz und direkt auf die Wasserscheide zu, das bedeutet mehr Sicherheit durch fr&#252;here &#220;bersicht. Die Grenze der Steigung liegt bei 20 % (Beier 1971, S. 149).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Vergleich der R&#246;merstra&#223;e mit der B 51 zeigt, dass letztere nicht nur l&#228;nger ist, sondern auch deutlich gef&#228;hrlicher, da es bis kurz vor der Aacher H&#246;he kaum &#220;bersicht nach Osten gibt. Dagegen ist die obere H&#228;lfte der Kurf&#252;rstenstra&#223;e an der Hangschulter des Gillenbachtales technisch (trockener Untergrund) und strategisch g&#252;nstiger&lt;span class=&#034;spip_note_ref&#034;&gt; [&lt;a href=&#034;#nb5&#034; class=&#034;spip_note&#034; rel=&#034;appendix&#034; title=&#034;Zur Problematik des Gillenbach-Wasserfalles P. Schmitt : Der Wasserfall ist (&#8230;)&#034; id=&#034;nh5&#034;&gt;5&lt;/a&gt;]&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Aacher H&#246;he - Neuhaus&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Von der H&#246;he h = 253 m - Wasserscheidenlage - bis zur Aacher H&#246;he passiert die Stra&#223;e auf der Westseite den Galgenberg. Am Rand des heutigen Asphaltweges sind Spuren einer &#228;lteren Stra&#223;e zu sehen. Die Gemeindegrenze von Sirzenich orientiert sich an der Stra&#223;e, bis diese das Gewerbegebiet &#252;ber die Stra&#223;e &#8222;Im Langen Grund' erreicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der geologischen Karte auf Basis der preu&#223;ischen Neuaufnahme, Blatt Trier, sind &#8222;Reste einer R&#246;merstra&#223;e' eingetragen. In der Flur &#8222;Auf der R&#246;merstra&#223;e', heute eine Weide, ist ein ca. 200 m langer Dammrest nicht zu &#252;bersehen&lt;span class=&#034;spip_note_ref&#034;&gt; [&lt;a href=&#034;#nb6&#034; class=&#034;spip_note&#034; rel=&#034;appendix&#034; title=&#034;Dieses Dammst&#252;ck sollte als letzter Rest unter Schutz gestellt werden. Die (&#8230;)&#034; id=&#034;nh6&#034;&gt;6&lt;/a&gt;]&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;hr /&gt;
		&lt;div class='rss_notes'&gt;&lt;div id=&#034;nb1&#034;&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&#034;spip_note_ref&#034;&gt;[&lt;a href=&#034;#nh1&#034; class=&#034;spip_note&#034; title=&#034;Notes 1&#034; rev=&#034;appendix&#034;&gt;1&lt;/a&gt;] &lt;/span&gt;Heinz C&#252;ppers (Hrsg.), &lt;i&gt;Die R&#246;mer in Rheinland-Pfalz&lt;/i&gt;, Theiss Verlag, 1990, S. 610.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div id=&#034;nb2&#034;&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&#034;spip_note_ref&#034;&gt;[&lt;a href=&#034;#nh2&#034; class=&#034;spip_note&#034; title=&#034;Notes 2&#034; rev=&#034;appendix&#034;&gt;2&lt;/a&gt;] &lt;/span&gt;Kutzbach, Trierer Zeitschrift 1926 Anmerkung 134 : &#8222;...altes, vielleicht r&#246;misches Br&#252;ckenfundament aus Quadern n&#246;rdlich neben der heutigen Br&#252;cke' (zitiert von Steinhausen 1936, S. 134 &#8222;Bei der Altbr&#252;ck')&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div id=&#034;nb3&#034;&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&#034;spip_note_ref&#034;&gt;[&lt;a href=&#034;#nh3&#034; class=&#034;spip_note&#034; title=&#034;Notes 3&#034; rev=&#034;appendix&#034;&gt;3&lt;/a&gt;] &lt;/span&gt;J. Steinhausen, &lt;i&gt;Arch&#228;ologische Siedlungskunde des Trierer Landes&lt;/i&gt;, Trier, 1936, S. 139.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div id=&#034;nb4&#034;&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&#034;spip_note_ref&#034;&gt;[&lt;a href=&#034;#nh4&#034; class=&#034;spip_note&#034; title=&#034;Notes 4&#034; rev=&#034;appendix&#034;&gt;4&lt;/a&gt;] &lt;/span&gt;Moselbr&#252;cke = Br&#252;cke 1, Sirzenicher Bach = Br&#252;cke 2 Gillenbach = Br&#252;cke 3&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div id=&#034;nb5&#034;&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&#034;spip_note_ref&#034;&gt;[&lt;a href=&#034;#nh5&#034; class=&#034;spip_note&#034; title=&#034;Notes 5&#034; rev=&#034;appendix&#034;&gt;5&lt;/a&gt;] &lt;/span&gt;Zur Problematik des Gillenbach-Wasserfalles P. Schmitt : Der Wasserfall ist seit r&#246;mischer Zeit gegen 200 Fu&#223; zur&#252;ckger&#252;ckt, und die Bachsohle wurde oben gegen 12 Fu&#223; tiefer, denn so weit vor dem jetzigen Falle und in dieser H&#246;he ist beiderseits die &#228;lteste Bahn.' (Steinhausen 1936, S. 138).&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div id=&#034;nb6&#034;&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&#034;spip_note_ref&#034;&gt;[&lt;a href=&#034;#nh6&#034; class=&#034;spip_note&#034; title=&#034;Notes 6&#034; rev=&#034;appendix&#034;&gt;6&lt;/a&gt;] &lt;/span&gt;Dieses Dammst&#252;ck sollte als letzter Rest unter Schutz gestellt werden. Die ersten 1,5 km der R&#246;merstra&#223;e Richtung Wasserbillig sind schon spurlos verschwunden.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;
		
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		<title>Einleitung</title>
		<link>https://roemerstrassen.com/Einleitung</link>
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		<dc:language>fr</dc:language>
		<dc:creator>AdminCzK</dc:creator>



		<description>
&lt;p&gt;Die R&#246;merstra&#223;e von Trier nach Neuss, erbaut im Jahre 22-19 v. C. durch Marcus Vipsanius Agrippa, hat fr&#252;h die Aufmerksamkeit von Historikern und Arch&#228;ologen auf sich gezogen. Ihr Verlauf ist unter anderem von Josef Hagen und G. von Veith untersucht und beschrieben worden - dienten Stra&#223;en dieser Art der Kontrolle und &#220;berwachung der eroberten Gebiete, sowie deren Erschlie&#223;ung. Dar&#252;ber hinaus erm&#246;glichten sie die Gew&#246;hnung der Bev&#246;lkerung an r&#246;mische Kultur und Zivilisation. Zuletzt stellten (&#8230;)&lt;/p&gt;


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&lt;a href="https://roemerstrassen.com/-Die-Romerstrasse-von-Trier-nach-Neuss-" rel="directory"&gt;Die R&#246;merstra&#223;e von Trier nach Neuss&lt;/a&gt;


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 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;Die R&#246;merstra&#223;e von Trier nach Neuss, erbaut im Jahre 22-19 v. C. durch Marcus Vipsanius Agrippa, hat fr&#252;h die Aufmerksamkeit von Historikern und Arch&#228;ologen auf sich gezogen. Ihr Verlauf ist unter anderem von Josef Hagen und G. von Veith untersucht und beschrieben worden&lt;span class=&#034;spip_note_ref&#034;&gt; [&lt;a href=&#034;#nb1&#034; class=&#034;spip_note&#034; rel=&#034;appendix&#034; title=&#034;Josef Hagen, R&#246;merstrassen der Rheinprovinz, Kurt Schroeder Verlag, (&#8230;)&#034; id=&#034;nh1&#034;&gt;1&lt;/a&gt;]&lt;/span&gt; - dienten Stra&#223;en dieser Art der Kontrolle und &#220;berwachung der eroberten Gebiete, sowie deren Erschlie&#223;ung. Dar&#252;ber hinaus erm&#246;glichten sie die Gew&#246;hnung der Bev&#246;lkerung an r&#246;mische Kultur und Zivilisation. Zuletzt stellten sich die Eroberer mit ihrer &#252;berlegenen Organisation und Ingenieurskunst als Besieger der Natur dar, was in der Qualit&#228;t der Stra&#223;enf&#252;hrung und Br&#252;ckenbautechnik zum Ausdruck kam (so kann zum Beispiel die Br&#252;cke als ein Symbol f&#252;r einen Sieg betrachtet werden)&lt;span class=&#034;spip_note_ref&#034;&gt; [&lt;a href=&#034;#nb2&#034; class=&#034;spip_note&#034; rel=&#034;appendix&#034; title=&#034;Siehe hierzu Holger Sonnabend, &#171; R&#246;merstrassen als Element von Herrschaft (&#8230;)&#034; id=&#034;nh2&#034;&gt;2&lt;/a&gt;]&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Bau verlief nach den Grunds&#228;tzen, die im Imperium allgemein f&#252;r die Errichtung von Staatsstra&#223;en galten. Die Planungsfachleute mussten sich durch einen Abw&#228;gungsprozess die Entscheidung zur optimalen Lage der Trasse erarbeiten. Zu ber&#252;cksichtigen waren :&lt;/p&gt;
&lt;ul class=&#034;spip&#034; role=&#034;list&#034;&gt;&lt;li&gt; die Topographie, einschlie&#223;lich Hydrologie&lt;/li&gt;&lt;li&gt; die Sicherheit (Vermeidung un&#252;bersichtlichen Gel&#228;ndes)&lt;/li&gt;&lt;li&gt; die Versorgung (Wasserstellen, Brunnen, Marschlager)&lt;/li&gt;&lt;li&gt; die Leistung (&lt;i&gt;iter iustum &lt;/i&gt;- Normalmarsch&lt;i&gt;, iter expeditum &lt;/i&gt;- Eilmarsch)&lt;/li&gt;&lt;li&gt; das Marschieren unter Last (das Gep&#228;ck der Legion&#228;re wog 37-47 kg)&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Letzteres beeinflusste zum Beispiel die Steilheit und die Gleichm&#228;&#223;igkeit der Steigung der Stra&#223;entrasse.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;F&#252;r die Ausf&#252;hrung gilt es zun&#228;chst, den gr&#246;ssten Feind der Stra&#223;e, das Wasser, zu kontrollieren. Das sich auf den Stra&#223;en gesammelte Wasser muss auf k&#252;rzestem Weg, also zu den Seiten hin, abgeleitet werden. Daraus folgt eine &#8222;Rundung' des Dammk&#246;rpers (arch&#228;ologischer Sprachgebrauch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die sorgf&#228;ltige Wartung der Gr&#228;ben stellt den wichtigsten Faktor f&#252;r eine lange Lebensdauer des Stra&#223;enk&#246;rpers dar. Hinzu kommen Verbesserungen beim Schichtenaufbau : Die Packlage aus senkrecht stehenden 30 - 40 cm langen Steinen wird in eine Schr&#228;glage ver&#228;ndert. Vorteil : die Bauarbeiten nehmen weniger Zeit in Anspruch und sind technisch einfacher durchzuf&#252;hren, da das Verzwicken entf&#228;llt. Die Verdichtung ist gr&#252;ndlicher, kleine Hohlr&#228;ume k&#246;nnen sich weniger leicht bilden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die &#228;ltesten Stra&#223;en, die diese Techniken zur Bew&#228;ltigung des Wasserproblems einsetzen, sind etruskische Stra&#223;en. Die Stadtstra&#223;en in Marzabotto (ca. 500 v. Chr.) sind nach Augenschein vollst&#228;ndig ausgestattet und somit von r&#246;mischen Stadtstra&#223;en nicht zu unterscheiden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Ausf&#252;hrung ber&#252;cksichtigt auch den Wunsch nach Geradlinigkeit - wenn es das Gel&#228;nde zul&#228;sst. In den Alpen erlaubt die vorhandene Topographie nur selten l&#228;ngere geradlinige Passagen. Die Mittelgebirgsstruktur der Eifel erm&#246;glicht einen Kompromiss zwischen den vorgenannten Extremen und die konsequentere Durchf&#252;hrung eines geraden Stra&#223;enverlaufs. Nur an zwei Stellen wird dem dramatischen Auf und Ab der Topographie ausgewichen. Wenn man zu dieser Haltung der konsequenten Geradlinigkeit nach einer Erkl&#228;rung sucht, dann findet man bei Flavius Josephus (Bellum Judaicum 3,6) eine Textstelle zum Einmarsch von Vespasian in Galil&#228;a : &#8222;...Dann kamen die Stra&#223;enbauer unter den Legion&#228;ren, die die Aufgabe hatten, die gewundenen Wege gerade und schwer passierbares Gel&#228;nde leichter gangbar zu machen (...), damit das Heer nicht durch die Beschwernisse des Marschweges unn&#246;tig zu leiden hatte.'&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Ergebnis dieser Techniken und der angewandten Regeln ist ein Stra&#223;ensystem, das den Vergleich mit heutigen Autobahnen durchaus besteht : &#8222;die hydraulisch gebundenen Stra&#223;enkonstruktionen der R&#246;mer [hatten] die bei weitem h&#246;chste Tragf&#228;higkeit aller im Laufe der Geschichte des Stra&#223;enbaues vorgekommenen hydraulisch gebundenen Konstruktionen. Selbst bei der Belastung mit einem 50 KN-Rad (=moderner LKW) ergibt sich eine gr&#246;&#223;ere Lebensdauer als bei einem modernen Autobahn-Beton-Oberbau (&#8230;). Es muss jedoch darauf hingewiesen werden, dass es an der &#252;ber der hydraulisch gebundenen Tragschicht angeordneten ungebundenen Verschlei&#223;schicht zu Sch&#228;den gekommen sein muss (&#8230;). Wegen der gut organisierten Unterhaltung der r&#246;mischen Stra&#223;en stellten diese leicht behebbaren Sch&#228;den (Schlagl&#246;cher, Spurrinnen) aber kein Kriterium f&#252;r die Tragf&#228;higkeit dar' (Seitz 1984, S. 148).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die R&#246;merstra&#223;e zwischen Trier und Neuss f&#252;gt sich in dieses Stra&#223;ensystem ein, weist jedoch in manchen Abschnitten, vor allem zwischen Wei&#223;enseifen und Vogelsheck, einige Besonderheiten auf.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;hr /&gt;
		&lt;div class='rss_notes'&gt;&lt;div id=&#034;nb1&#034;&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&#034;spip_note_ref&#034;&gt;[&lt;a href=&#034;#nh1&#034; class=&#034;spip_note&#034; title=&#034;Notes 1&#034; rev=&#034;appendix&#034;&gt;1&lt;/a&gt;] &lt;/span&gt;Josef Hagen, &lt;i&gt;R&#246;merstrassen der Rheinprovinz&lt;/i&gt;, Kurt Schroeder Verlag, Bonn/Leipzig, 1923&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Bau der Stra&#223;e von Trier nach Neuss erfolgte nach der Besetzung des Rheinlandes durch r&#246;mische Truppen im Jahre 22-19 v. C. Neben der Zweckm&#228;&#223;igkeit der Staatsstra&#223;en was den Verkehr angeht - R. Chevallier sch&#228;tzt den Zeitgewinn im Vergleich zu den vorr&#246;mischen Stra&#223;en als zwei- bis dreifach ein[[Raymond Chevallier, &lt;i&gt;Les Voies Romaines&lt;/i&gt;, Picard, Paris, 1997.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div id=&#034;nb2&#034;&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&#034;spip_note_ref&#034;&gt;[&lt;a href=&#034;#nh2&#034; class=&#034;spip_note&#034; title=&#034;Notes 2&#034; rev=&#034;appendix&#034;&gt;2&lt;/a&gt;] &lt;/span&gt;Siehe hierzu Holger Sonnabend, &#171; R&#246;merstrassen als Element von Herrschaft und infrastruktureller Erschlie&#223;ung eroberter R&#228;ume &#187;, in Harald Koschik (Hrsg.), &lt;i&gt;Alle Wege f&#252;hren nach Rom&lt;/i&gt;, Rhein-Eiffel-Mosel Verlag, Brauweiler, 2004 und Theodor Kissel, &#171; Wider die Natur. Strassen erobern die Landschaft &#187;, in H. Koschik (Hrsg.), &lt;i&gt;Alle Wege f&#252;hren nach Rom&lt;/i&gt;&#8230;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>
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		<title>Das 'Verkehrsumfeld' zur R&#246;merzeit</title>
		<link>https://roemerstrassen.com/Das-Verkehrsumfeld-zur-Romerzeit</link>
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&lt;p&gt;Peter zum Kolk, Das 'Verkehrsumfeld' zur R&#246;merzeit, ver&#246;ffentlicht am 30/12/2011, URL. &lt;br class='autobr' /&gt; Zum besseren Verst&#228;ndnis des Verkehrs in der augusteischen Zeit einige Fakten : &lt;br class='autobr' /&gt;
Die Bev&#246;lkerung des Imperium Romanum wird in der Realenzyklop&#228;die (&#034;Kleiner Pauli&#034;) auf 50 bis 70 Millionen Menschen gesch&#228;tzt. &lt;br class='autobr' /&gt;
Nach den Punischen Kriegen und der Niederringung der Karthager besa&#223; Rom die Vorherrschaft im Mittelmeer, stolz nannte sie es &#8222;mare nostrum&#8220; &#8222;unser Meer&#034;&#034; ! Das hatte f&#252;r den Verkehr erhebliche (&#8230;)&lt;/p&gt;


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&lt;a href="https://roemerstrassen.com/-Grundsatzliches-zu-Romerstrassen-" rel="directory"&gt;Grunds&#228;tzliches zu R&#246;merstra&#223;en&lt;/a&gt;


		</description>


 <content:encoded>&lt;div class='rss_chapo'&gt;&lt;p&gt;Peter zum Kolk, &lt;i&gt;Das 'Verkehrsumfeld' zur R&#246;merzeit&lt;/i&gt;, ver&#246;ffentlicht am 30/12/2011, &lt;a href=&#034;https://www.roemerstrassen.com/article9.html&#034; class=&#034;spip_out&#034; rel=&#034;external&#034;&gt;URL&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;Zum besseren Verst&#228;ndnis des Verkehrs in der augusteischen Zeit einige Fakten :&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Bev&#246;lkerung des Imperium Romanum wird in der Realenzyklop&#228;die (&#034;Kleiner Pauli&#034;) auf 50 bis 70 Millionen Menschen gesch&#228;tzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach den Punischen Kriegen und der Niederringung der Karthager besa&#223; Rom die Vorherrschaft im Mittelmeer, stolz nannte sie es &#8222;mare nostrum&#8220; &#8222;unser Meer&#034;&#034; ! Das hatte f&#252;r den Verkehr erhebliche Konsequenzen :&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Durch Gesetze war das Transportgewicht auf r&#246;mischen Stra&#223;en auf eine Drittel Tonne beschr&#228;nkt. Das diente der Lebensdauer der Stra&#223;en. Schwere Lasten verschiffte man &#252;ber die Meere und Wasserstra&#223;en m&#246;glichst nah am Bestimmungsort.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Frachtkosten waren zu Land etwa 10 bis 20 mal so teuer wie zu Wasser. Eine Tonne Weizen kostete von Capua nach Rom (150 km) mehr, als die gleiche Menge per Schiff von &#196;gypten aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Gro&#223;raumsegler 60 x 15 x 13 konnten innerhalb von einer Woche 1000 t von Alexandria nach Rom transportieren. Zum Vergleich : Bis 1820 konnten die Segelschiffe der Auswanderer von Europa nach Amerika nur 200 &#8211; 300 t transportieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;F&#252;r die Reisenden war der Seeweg zweifellos am bequemsten. Der gro&#223;e Nachteil dabei war, dass Schiffsreisen auf die f&#252;nf wettersicheren Monate im Jahr beschr&#228;nkt waren. &#8222;Das Herbstfasten war vorbei&#8220; - in der Apostelgeschichte beschreibt &lt;a href=&#034;http://www.bibel-online.net/text/luther_1912/apostelgeschichte/27/&#034; class=&#034;spip_out&#034; rel=&#034;external&#034;&gt;Lukas im 27. Kapitel&lt;/a&gt; eine Schiffsreise mit Paulus, die als korrekt und realistisch gilt. Die 276 Personen auf dem Schiff erleben 14 Tage Sturm, einen Schiffbruch und dadurch eine dreimonatige Verz&#246;gerung der Reise.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Stra&#223;en im r&#246;mischen Imperium wurden folgenderma&#223;en genutzt :&lt;br class='autobr' /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul class=&#034;spip&#034; role=&#034;list&#034;&gt;&lt;li&gt; f&#252;r das Milit&#228;r und staatliche Dienste (Staatspost, Boten, Agenten, cursus publicus&lt;/li&gt;&lt;li&gt; als Eilpost - cursus velox (80 km / Tag bis zu 300 km / Tag)&lt;/li&gt;&lt;li&gt; f&#252;r den Schwerlastverkehr mit Ochsengespannen - cursus clabularis&lt;/li&gt;&lt;li&gt; f&#252;r Privatreisen und Tourismus&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Reisen konnten nur mit kaiserlicher Genehmigung unternommen werden (&lt;i&gt;diploma, evectio&lt;/i&gt;).&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>
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		<title>Praktischer Nutzen der R&#246;merstra&#223;en</title>
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&lt;p&gt;Peter zum Kolk, Praktischer Nutzen der R&#246;merstra&#223;en, ver&#246;ffentlicht am 30/12/2011, URL &lt;br class='autobr' /&gt; Was war der praktische Nutzen des gro&#223;en Aufwandes, &#252;ber ein bestehendes Stra&#223;ennetz ein weiteres zu legen ? &lt;br class='autobr' /&gt;
Nach Raymond Chevallier, einem franz&#246;sischen Stra&#223;enforscher, war das Ergebnis die 2-3fache Leistung !! Die Qualit&#228;ten des r&#246;mischen Stra&#223;ensystems wurden 1622 von Nicolas Bergier wieder erkannt, was in Frankreich zur Gr&#252;ndung des &#8222;Institut des Ponts et Chauss&#233;es&#8220; f&#252;hrte. &lt;br class='autobr' /&gt;
Die Leistung der (&#8230;)&lt;/p&gt;


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&lt;a href="https://roemerstrassen.com/-Grundsatzliches-zu-Romerstrassen-" rel="directory"&gt;Grunds&#228;tzliches zu R&#246;merstra&#223;en&lt;/a&gt;


		</description>


 <content:encoded>&lt;div class='rss_chapo'&gt;&lt;p&gt;Peter zum Kolk, &lt;i&gt;Praktischer Nutzen der R&#246;merstra&#223;en&lt;/i&gt;, ver&#246;ffentlicht am 30/12/2011, &lt;a href=&#034;https://www.roemerstrassen.com/article8.html&#034; class=&#034;spip_out&#034; rel=&#034;external&#034;&gt;URL&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;Was war der praktische Nutzen des gro&#223;en Aufwandes, &#252;ber ein bestehendes Stra&#223;ennetz ein weiteres zu legen ?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach Raymond Chevallier, einem franz&#246;sischen Stra&#223;enforscher, war das Ergebnis die 2-3fache Leistung !! Die Qualit&#228;ten des r&#246;mischen Stra&#223;ensystems wurden 1622 von Nicolas Bergier wieder erkannt, was in Frankreich zur Gr&#252;ndung des &lt;a href=&#034;http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%89cole_Nationale_des_Ponts_et_Chauss%C3%A9es&#034; class=&#034;spip_out&#034; rel=&#034;external&#034;&gt;&#8222;Institut des Ponts et Chauss&#233;es&#8220;&lt;/a&gt; f&#252;hrte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Leistung der R&#246;mer im Bereich des Stra&#223;enbaus gilt als einzigartig&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zuerst nur f&#252;r das Milit&#228;r nutzbar, entwickelte sich allm&#228;hlich der private Reiseverkehr und vor allem immer st&#228;rker der Handel. Au&#223;erhalb der St&#228;dte sorgten Stationen (mansiones, mutationes, tabernae u.a.) f&#252;r M&#246;glichkeiten zu &#220;bernachtung und Versorgung der Gespanne. Signalt&#252;rme begleiteten und sicherten die Stra&#223;en und erlaubten bei Gefahr schnelles Reagieren. Meilensteine erleichterten die Orientierung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie stellten nicht nur die Grundlage f&#252;r das weitere Stra&#223;ennetz, sondern auch f&#252;r die Aufteilung der anliegenden Nutzfl&#228;chen (centuriation* / limitation*) dar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So gewann das r&#246;mische Stra&#223;ensystem &#252;ber seine urspr&#252;nglich milit&#228;rischen Funktionen hinaus eine erhebliche Bedeutung in Bezug auf Wirtschafts- und Kulturf&#246;rderung, die als Grundlage der Romanisierung im Imperium Romanum angesehen werden kann. Das wurde auch schon in der Antike so gesehen, wie die Bemerkung von Aelius Aristides aus dem 2. Jh. bezeugt :&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &#8222;Was Homer sagte (aber die Erde ist allen Menschen gemeinsam) wurde von euch tats&#228;chlich wahr gemacht. Ihr habt den ganzen Erdkreis vermessen, Fl&#252;sse &#252;berspannt mit Br&#252;cken verschiedener Art, Berge durchstochen, um Fahrwege anzulegen, in menschenleeren Gegenden Poststationen eingerichtet und &#252;berall eine kultivierte und geordnete Lebensweise eingef&#252;hrt.&#8220;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>
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		<title>Konstruktion der R&#246;merstra&#223;en</title>
		<link>https://roemerstrassen.com/Konstruktion-der-Romerstrassen</link>
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&lt;p&gt;Peter zum Kolk, Konstruktion der R&#246;merstra&#223;en, ver&#246;ffentlicht am 30/12/2011, URL &lt;br class='autobr' /&gt; Die Stra&#223;e - street, estr&#233;e, strada - (von lat. sternere = ausbreiten, pflastern, bestreuen) wurde im Unterschied zu Wegen und Pfaden geplant, vermessen und konstruiert. &lt;br class='autobr' /&gt;
Die 20 - 30 m breite Trasse wurde, von Grenzgr&#228;ben begleitet, in drei Zonen aufgeteilt, n&#228;mlich eine Fahrbahn und zwei nebenher laufende unbefestigte Bereiche. &lt;br class='autobr' /&gt;
F&#252;r die Fahrbahn wurden zwei eigene Entw&#228;sserungsgr&#228;ben angelegt, das Erdreich (&#8230;)&lt;/p&gt;


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&lt;a href="https://roemerstrassen.com/-Grundsatzliches-zu-Romerstrassen-" rel="directory"&gt;Grunds&#228;tzliches zu R&#246;merstra&#223;en&lt;/a&gt;


		</description>


 <content:encoded>&lt;div class='rss_chapo'&gt;&lt;p&gt;Peter zum Kolk, &lt;i&gt;Konstruktion der R&#246;merstra&#223;en&lt;/i&gt;, ver&#246;ffentlicht am 30/12/2011, &lt;a href=&#034;https://www.roemerstrassen.com/article7.html&#034; class=&#034;spip_out&#034; rel=&#034;external&#034;&gt;URL&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;Die Stra&#223;e - street, estr&#233;e, strada - (von lat. sternere = ausbreiten, pflastern, bestreuen) wurde im Unterschied zu Wegen und Pfaden geplant, vermessen und konstruiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die 20 - 30 m breite Trasse wurde, von Grenzgr&#228;ben begleitet, in drei Zonen aufgeteilt, n&#228;mlich eine Fahrbahn und zwei nebenher laufende unbefestigte Bereiche.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;F&#252;r die Fahrbahn wurden zwei eigene Entw&#228;sserungsgr&#228;ben angelegt, das Erdreich dazwischen mit nichtbindigem Material (Sand, Kies, Gestein) ausgetauscht. oder auch nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als unterste Schicht wurde die Packlage (mit 0,3 - 0,5 m hochkant gestellten Steinen eingebracht und verzwickt (&#8222;nichts bewegt sich mehr&#8220;).&lt;br class='autobr' /&gt;
Hierauf folgten nach oben hin grobe und feinere Schichten bis zur Geh- und Fahrschicht. Diese bestand aus einem Kies-/ Sandgemisch mit Lehm- oder Kalkbeimengungen. Alle Schichten wurden lagenweise verdichtet, u.a. mit Steinwalzen (ingenti cylindri).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um den Aufwand f&#252;r die Stra&#223;enunterhaltung zu minimieren, war die Entw&#228;sserung von gr&#246;&#223;ter Bedeutung. Die Stra&#223;enoberfl&#228;che wurde gerundet (bombiert), damit das Regenwasser auf k&#252;rzestem Weg zu den Seiten in die Gr&#228;ben abfloss. Drang trotzdem Wasser durch die Dammschichten, dann konnte es durch Volumenvergr&#246;&#223;erung nach unten hin keine Sch&#228;den bei Frost anrichten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Pflaster war teuer und wurde deshalb nur in Siedlungen, in der N&#228;he von Lagern und bei Steilstrecken gegen Erosion verlegt. Um die Langlebigkeit von Br&#252;ckenbauwerken nicht zu gef&#228;hrden, wurde auch das Bachbett im Bereich der Br&#252;cke gegen Untersp&#252;lung gepflastert.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>



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